Wildenfelser feiert erfolgreiches Debüt

Im thüringischen Schleiz ist es Marvin Siebdraht gelungen, prompt Punkte einzufahren. Für einen Anderen hat es sogar zum Sieg gereicht.

Wildenfels.

Die Freude auf Marvin Siebdrahts Gesicht war nicht zu übersehen. Nachdem die letzten Monate für den Wildenfelser Rennfahrer nicht einfach waren, hatte er bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) wieder Grund zu strahlen.

Beim fünften IDM-Lauf fuhr Siebdrath auf seiner SKM-Kawasaki in der mit Gaststartern aus der Weltmeisterschaft gespickten 25-köpfigen Klasse Supersport-300 gleich den elften Startplatz ein. Beim Rennen am Samstagnachmittag zeigte Siebdraht dann, was in ihm steckt. Er landete auf Platz 7, was ihm seine ersten neun IDM-Punkte einbrachte. Am Sonntag lief es dann nicht ganz so gut, aber als Zehnter sammelte der 15-Jährige weitere sechs Zähler ein.

Beim Hohenstein-Ernstthaler Motorradrennfahrer Max Enderlein lief es dagegen deutlich besser. Der 22-Jährige konnte beim 85. Internationalen Schleizer Dreieckrennen den Siegerpokal abräumen. Und das, obwohl er im ersten Wertungslauf noch überholt wurde. "Im ersten Rennen konnte ich zwar schnell in Führung gehen, habe aber von Runde zu Runde mehr Probleme mit den Unterarmen bekommen und bin dadurch kurz vor Schluss noch auf Platz 3 zurückgefallen", sagte er. Im zweiten Lauf hieß der Sieger dann aber Max Enderlein, der damit seine Tabellenführung in der Gesamtwertung festigen konnte. "Am Nachmittag habe ich das etwas cleverer angestellt und die Führungsarbeit anderen überlassen. Drei Runden vor Schluss habe ich das Tempo angezogen, doch in der letzten Runde ist noch einmal einer an mir vorbeigegangen. In der letzten Schikane habe ich den Spieß wieder umgedreht", sagte er dazu.

Im gleichen Rennen, allerdings in der Superstock-600-Klasse, mischten der 18-jährige Moritz Jenkner und der ein Jahr jüngere Paul Fröde, beide aus Hohenstein-Ernstthal, mit. Moritz Jenkner führte das Wochenende die separierten Zeitenlisten an, stand am Ende aber ohne etwas Zählbares da, weil er im ersten Rennen stürzte und sein Motorrad dadurch nicht mehr einsatzfähig war. Der diesjährige Neueinsteiger Fröde feierte im ersten Lauf mit Rang 3 seinen zweiten Podestplatz und fügte diesem im Anschluss noch einen vierten Platz hinzu.

Die Zwickauer Superbikerin Sarah Heide raste mit ihrer 1000-er Laux-Suzuki zwar vom 20. Startplatz bis auf Rang 16, verpasste damit aber die Punkteränge um einen Platz. Auch im zweiten Superbike-Rennen landete Heide als 17. knapp außerhalb der Punkteplatzierungen. Bei den wahlweise mit 1000 oder 600 ccm Hubraum bestückten Seitenwagen wurden der Bayer Josef Sattler und sein Beifahrer Uwe Neubert aus St.Egidien mit ihrem 600er-Gespann im ersten Lauf Fünfte sowie Dritte in der vermeintlich schwächeren Klasse. Im zweiten Rennen schieden die beiden mit einem technischen Defekt aus. (mit th)

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