Zwei Niederlagen für Bundesligakegler

Keine Punkte gab es am Wochenende für die Teams des TSV 90 Zwickau und vom VfB Eintracht Fraureuth. Für ein Team war mehr drin.

Zwickau/Fraureuth.

Ganz so deutlich wie es das Ergebnis vermuten lässt verlief das Auswärtsspiel des TSV 90 Zwickau in der 2. Bundesliga Ost über 120 Wurf am Samstag nicht. Beim KV Wolfsburg verloren die Westsachsen 1:7 (3664:3726). "Auf der anspruchsvollen Asphaltbahn hatten die Wolfsburger oft die bessere Antwort auf gute Kugeln von uns. Am Ende wäre ein Unentschieden drin gewesen, aber die Hausherren haben bis zuletzt clever gespielt", sagt Zwickaus Mannschaftskapitän Patrick Hirsch.

Die ersten drei Duelle endeten jeweils 2:2. Weil Michael Ziegert (604 Holz), Daniel Grafe (582) und Florian Forster (599) in der Kegelwertung knapp das Nachsehen gegenüber ihren Gegnern hatten, gingen die drei Punkte an Wolfsburg. Auch Patrick Hirsch (604) konnte keinen Zähler beisteuern. Selbst Lars Pansa, der den Tagesbestwert von 649 Holz erzielte, verlor sein Duell. Sein Wolfsburger Kontrahent hatte zwar nur 632 Kegel zu Buche stehen, aber auf drei von vier Bahnen die Nase vorn. Den Ehrenpunkt für die Gäste holte Patrick Voigt, der mit seinen 626 Kegeln seine gute Form bestätigte.

Nicht wirklich rund lief es am Samstag auch für den VfB Eintracht Fraureuth. In der 2. Bundesliga Nord über 200 Wurf verloren die Westsachsen 5149:5218 gegen den Radeberger SV. Bereits zu Beginn zeigten die Gastgeber trotz ansprechender Resultate von Christian Schumann (845 Kegel) und Ralf Wolfring (880) zu viele Schwächen. Dies wurden insbesondere vom Gäste-Kapitän Michael Gärtner gnadenlos ausgenutzt. Mit 907 Punkten erzielte der Routinier den Tagesbestwert und einen neuen Senioren-B-Bahnrekord.

Auch im Mitteldurchgang lief bei der Eintracht nichts wirklich rund. Martin Weber traf zwar mit 890 die meisten Kegel in seinem Team, ließ seine Qualitäten als sicherer 900er-Spieler aber vermissen. Eine durchwachsene Leistung zeigte Willy Schumann (838). Der Rückstand von 36 Kegeln vor dem Schlusspaar schien aufholbar. Doch die Fahrigkeit im Fraureuther Spiel wurde nicht überwunden. Reiner Schumann kam zwar auf 867 Treffer, verschlief jedoch seinen Auftakt. Armin Sonntag stürzte nach gutem Start ab und wurde durch Pirmin Sorber ersetzt. Die 829 Zähler, die beide in die Wertung brachten, waren letztendlich zu wenig. "Die Ansätze sind positiv. Wir müssen wieder an unsere Stärken glauben, dann wird sich auch der Erfolg auf der Heimbahn einstellen", sagte Pirmin Sorber nach der Partie. (mit rsan)

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