Zwei Rückkehrer und ein Neuzugang

Die Landesliga-Ringer des AC 1897 Werdau schließen heute und am Sonnabend ihre Vorbereitung auf die neue Wettkampfserie mit einem Trainingslager ab.

Werdau.

Zwar müssen die Ringer der ersten Riege des AC 1897 Werdau am ersten Kampftag der sächsischen Landesliga am 1. September noch nicht auf die Matte, dennoch hat sich Mannschaftsleiter Jürgen Klimke seine Riege für heute und morgen in die Schwerathletikhalle eingeladen. Auf dem Programm steht das schon obligatorische Trainingslager vor dem Start in die Mannschaftskämpfe.

"Wir haben drei Trainingseinheiten, in denen die Ringer den letzten Schliff bekommen werden", meinte Jürgen Klimke. Der will einerseits erneut die Landesliga-Meisterschaft gewinnen, andererseits spricht er mit Blick auf die Konkurrenz aber von einer schwierigen Saison. So ist der SV Weißwasser - die Lausitzer sind am 8. September auswärts gleich der erste Gegner der Werdauer - aus der Regionalliga abgestiegen, die WKG Pausa/Plauen schickt ihre zweite Riege ins Rennen, und der RSV Rotation Greiz dürfte nach dem Aufstieg seiner ersten Riege in die Bundesliga in der Reserve einen starken Anschlusskader haben.

"Einfacher werden die Aufgaben für uns auf keinen Fall, aber wir haben uns über den Sommer auch mit einigen guten Leuten verstärkt", betonte Jürgen Klimke, der beispielsweise den Tschechen Vojtech Kukla zurück nach Werdau lotsen konnte. Der 98-Kilo-Mann stand bis 2014 bereits einige Jahre für die Westsachsen auf der Matte und mauserte sich in jener Zeit zum Publikumsliebling. Sein Landsmann Michal Novak, der im vergangenen Herbst kurzfristig zurück zum AC kam, steht dieses Mal von Beginn an im Kader. Ein weiterer Rückkehrer ist Markus Kaufmann, der wegen seiner Ausbildung pausiert hatte. Der wohl spektakulärste Neuzugang der Werdauer dürfte aber Dominik Klann vom KAV Mannsfelder Land sein. Der 19-jährige Freistilringer ist aktueller Deutscher Junioren-Meister und hat im Juni an der Junioren-EM in Rom teilgenommen. "Mit seinen 125 Kilogramm wird Dominik für uns natürlich bei den schweren Jungs auf die Matte gehen", sagte Jürgen Klimke.

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