Zweite lässt Konstanz vermissen

Die erste Damenmannschaft aus Lichtenstein hat überzeugt. Bei Fortschritt II fällt das Fazit nicht so gut aus.

Sachsenliga: Wieder einmal haben es die Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein I beim Auswärtsspiel gegen den Dresdner SC II spannend gemacht, doch erneut behielten sie im Tiebreak die Nerven und gewannen mit 3:2.

Gegen einen körperlich starken Gegner wurde im Aufschlag viel Druck gemacht, was Grundlage für einen klaren 25:12-Erfolg im ersten Satz war. Trotz einiger Fehler und eines nun stärkeren Gegners konnte das Team vom Trainer Sascha Grieshammer auch den zweiten Abschnitt mit 26:24 gewinnen. Doch die Dresdenerinnen waren nun selbstbewusster und erhöhten den Druck, der bei Fortschritt immer mehr verloren ging. Trotz einiger Wechsel gab Lichtenstein das Spiel aus der Hand, unter anderem wegen der deutlich schwächeren Aufschläge. Mit 19:25 und 20:25 gingen die Sätze drei und vier verloren, sodass der Tiebreak entscheiden musste.

Claudia Kröber brachte ihr Team mit starken Aufschlägen 4:0 in Front, und über einen Zwischenstand von 8:2 erreichten die Lichtensteinerinnen schließlich einen 15:10-Satzsieg und holten zwei weitere Punkte. "Auch wenn der DSC zwischenzeitlich super aufspielte, waren es doch unsere Fehler, die für die Satzergebnisse ausschlaggebend waren", sagte Grieshammer, der mit seinem Team weiter ungeschlagen bleibt und mit neun Punkten aus vierSpielenTabellendritterist. Sachsenklasse: Einen Sieg und eine Niederlage gab es für die Damen der zweiten Lichtensteiner Vertretung. "Zufrieden war ich mit dem Spieltag nicht. Die Mannschaft hat nicht konstant gespielt", sagt Trainerin Michaela Thees nach einem 3:1-Erfolg gegen den TSV Schildau und einem 2:3 gegen Burgstädt.

In der ersten Partie sah das junge Fortschrittteam nach einem 25:18 und 25:14 zunächst wie der sichere Sieger aus. Fehler führten dann zu einem 21:25-Satzverlust, und beim 27:25 im vierten Durchgang hatte Fortschritt viel Glück.

Gegen Burgstädt wurden die ersten beiden Sätze ebenfalls mit 25:18 und 25:22 bestimmt, ehe sich die körperlich starken Gäste besser auf das Spiel einstellten, Lichtenstein machte zudem viele einfache Fehler und konnte die nötige taktische Marschrichtung nicht umsetzen, dadurch gab es deutliche 15:25, 16:25 und 5:15-Satzniederlagen.

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