Zweite WM-Saison endet auf Platz 17

Beim Finale der Supersport-300-Weltmeisterschaft lief für Motorradfahrer Max Kappler nicht viel nach Plan. Einen positiven Aspekt gab es für den Oberlungwitzer in Doha aber trotzdem.

Oberlungwitz.

Max Kappler ist in der Supersport-300-WM angekommen. Nach Gesamtplatz 27 bei seiner Premiere 2018 steht für den jungen Rennfahrer aus Oberlungwitz dieses Jahr Rang 17 zu Buche. Dass es für den Westsachsen im nächsten Jahr noch weiter nach vorn gehen kann, hat Kappler beim Saisonabschluss in Katar unter Beweis gestellt. Dort fuhr er phasenweise in den Top Ten mit. Trotzdem überwog beim 22-Jährigen nach dem Rennwochenende die Enttäuschung. Denn Punkte fuhr er nicht ein.

Dabei begann auf der Strecke in Doha beim ersten freien Training alles sehr gut für Max Kappler. "Die äußeren Bedingungen haben mir nichts ausgemacht. Klar ist es anstrengend, bei knapp 40 Grad im Schatten Rennen zu fahren. Aber es hat Spaß gemacht", erzählt der Oberlungwitzer. Im zweiten freien Training aber stürzte er frühzeitig. Die Beschädigungen am Motorrad ließen sich nicht so schnell beheben. So fehlte Kappler wichtige Zeit, die Strecke vor dem Qualifying kennenzulernen. Am Ende stand nur Startplatz 25 zu Buche.

Doch kleine Änderungen am Motorrad und zurückgekehrte mentale Stärke stimmten den 22-Jährigen positiv. Die Zuversicht zog er auch aus dem Warm-up, dass Max Kappler auf Rang 8 mit wenigen Zehntelsekunden Rückstand auf Platz 1 beendete. Nach zwei Runden hatte sich der Oberlungwitzer im Rennen auf Rang 18 vorgearbeitet, als ein Sturz alle Hoffnungen zerstörte. "Ich konnte meinem Teamkollegen Oliver König leider nicht mehr ausweichen, als der nach seinem Sturz auf die Strecke zurückrutschte. Ich denke aber, dass wir beide in dem Moment noch richtig Glück hatten", sagt Kappler. Er fuhr nach einem Boxenstopp zwar zurück auf die Strecke, doch bereits nach einer Runde musste er sein Motorrad auf der Zielgeraden ausrollen lassen.

"Jetzt schnaufen wir erst einmal kurz durch und konzentrieren uns dann voll auf die Vorbereitungen der neuen Saison", sagt Kappler. (fp)

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