Mo Farah: Rassisten stärker an den Pranger stellen

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London (dpa) - Im Kampf gegen rassistische Beleidigungen im Internet hat der vierfache Olympiasieger Mo Farah eine stärkere Kontrolle von Online-Nutzern sozialer Netzwerke gefordert.

User sollten ihre Pass- und Führerscheindaten sowie Adressen angeben müssen, um sie schneller identifizieren zu können sagte der 38 Jahre alte Brite in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der BBC.

«Diese Leute haben Jobs, haben Familien zu ernähren, sie haben vielleicht ziemliche gute Jobs, also sollte ihr Unternehmen wissen, was sie getan haben. Lasst uns sie so sehr an den Pranger stellen, wie wir können.» Der Langstreckenläufer betonte: «Die Social-Media-Firmen müssen viel mehr tun, sie müssen für das verantwortlich gemacht werden, was die Leute anstellen.»

Farah sagte, er sei selbst Ziel «schockierender» Online-Hetze geworden. Die Angriffe gegen schwarze Sportler im Internet nähmen zu, sagte Sir Mo wenige Tage nach rassistischen Attacken gegen die drei Elfmeter-Fehlschützen der englischen Nationalmannschaft im Finale der Fußball-Europameisterschaft.

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