Mountainbike: Brandau verpasst WM-Podest, Schurter siegt souverän

Kate Courtney feiert Überraschungssieg in Lenzerheide

Mountainbikerin Elisabeth Brandau (Schönaich) hat eine Medaille bei den Weltmeisterschaften in Lenzerheide deutlich verpasst. In Abwesenheit von Peking-Olympiasiegerin Sabine Spitz (Murg) belegte die EM-Fünfte im olympischen Cross-Country den achten Rang. Auf Überraschungssiegerin Kate Courtney aus den USA fehlten Brandau 4:20 Minuten.

Bei den Männern feierte der Schweizer Rio-Olympiasieger Nino Schurter seinen vierten WM-Titel in Serie knapp vor dem Italiener Gerhard Kerschbaumer (+0:11) und dem Niederländer Mathieu van der Poel (+1:14). Bester Deutscher war der 24-jährige Ben Zwiehoff (Essen/+5:33) auf Rang 30.

Die 23-jährige Courtney düpierte gleich bei ihrer ersten WM-Teilnahme die dänische Mitfavoritin Annika Langvad (2./+0:48 Minuten) und die kanadische Olympia-Vierten Emily Batty (3./+1:58). Titelverteidigerin Jolanda Neff (+2:13) aus der Schweiz ging als Vierte dagegen leer aus.

Spitz hatte ihren Start nach zuvor 23 WM-Teilnahmen in Folge seit 1995 abgesagt, weil sich die 46-Jährige noch nicht vollständig von einem Sturz beim Weltcup im Juli in Val di Sole erholt hatte. "Wenn ich in ein WM-Rennen rein gehe, habe ich meine Ansprüche, und die kann ich in meiner aktuellen Verfassung nicht erfüllen", sagte Spitz.

Die WM sollte der krönende Abschluss ihrer Karriere mit einem kompletten Medaillensatz bei Olympischen Spielen sowie fünf WM-Einzel- und zwei WM-Team-Medaillen werden. In Cross-Country-Rennen will sie nun nicht mehr an den Start gehen, die Teilnahme an der Marathon-WM im italienischen Auronzo di Cadore (15. September) ist allerdings fest eingeplant.

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