Mountainbiker Fumic vermisst Olympia-Flair

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Izu (dpa) - Dem Mountainbiker Manuel Fumic fehlt bei seinen fünften Sommerspielen bisher das Olympia-Flair. «Wir sind ein bisschen abgeschirmt im Cycling Village.

Der Vibe kommt da nicht so rüber. Es war immer das Besondere, wenn man andere Sportler gesehen hat oder mit ihnen zusammen in der Mensa war. Das ist schade für die, die das erste Mal dabei sind. Auf der anderen Seite sind wir froh, dass die Spiele überhaupt stattfinden können», sagte der 39-Jährige. Die Mountainbiker sind in Izu gut zwei Stunden von Tokio entfernt untergebracht. In den nächsten Tagen kommen auch die Bahnradsportler dort an.

Fumic und Maximilian Brandl sind am Montag (8.00 Uhr) die deutschen Starter im Mountainbike-Rennen. «Am Donnerstag dürfen wir zum ersten Mal die Strecke begehen. Am Freitag dann mit dem Rad rauf», sagte Fumic. Der Routinier beschrieb den Kurs als «herausforderndste Strecke, die wir bei Olympia je hatten». Sie sei «wahnsinnig technisch und wahnsinnig steil», hinzu kämen die hohen Temperaturen. Am Renntag sollen bis zu 34 Grad vorherrschen.

«Die Bedingungen liegen mir. Ich mag es heiß und schwül, beim Testrennen bin ich hier Achter geworden», sagte Fumic. Brandl peilt einen Platz in den Top 10 an. Als Favoriten gelten der Schweizer Weltcup-Führende Mathias Flückiger und der Niederländer Mathieu van der Poel.

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