Nach Abbruch bei WM: Deutscher Ruderverband legt Protest ein

DRV legt Protest ein

Der Deutsche Ruderverband (DRV) hat nach dem Abbruch der WM-Rennen in Plowdiw Protest gegen die Wertung des Viertelfinals der Leichtgewichts-Doppelzweier eingelegt. "Die Bedingungen waren unfair, das war für Sportler und auch Trainer am Rand offensichtlich", sagte Sportdirektor Mario Woldt. Andere Nationen schlossen sich dem Protest an, gemeinsames Ziel sei ein Neustart.

Konstantin Steinhübel und Jonathan Rommelmann (Würzburg/Krefeld) waren zuvor bei starkem Wellengang und Gegenwind auf einer ungünstigen Bahn nicht über den vierten Rang hinausgekommen. Für den Einzug ins Halbfinale hätte das Duo Dritter werden müssen, der Sieg ging überraschend nach Österreich. "Es wurde bereits zu Beginn des Rennens diskutiert, was die am Start liegenden Boote verunsicherte", sagte Woldt.

Unmittelbar nach dem leichten Doppelzweier wurden die restlichen Rennen des Tages wegen "unfairer Bedingungen" abgesagt. Betroffen war auch der deutsche Einer-Fahrer Oliver Zeidler (Ingolstadt), dessen für 16.23 Uhr MESZ geplantes Viertelfinale gestrichen wurde. Auch Paul Schröter und Laurits Follert (Berlin/Krefeld) konnten im Zweier ohne Steuermann nicht starten. Die Rennen sollen am Donnerstag nachgeholt werden.

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