Nach CAS-Entscheid: Subkow beendet Kampf um Olympia-Gold

Der frühere Bobfahrer Alexander Subkow hat den juristischen Kampf um seine beiden Goldmedaillen von den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 beendet. Der Präsident des russischen Verbandes RBF erklärte, dass er das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS nicht anfechten werde.

Der CAS hatte Subkow wegen der Verstrickung in den russischen Dopingskandal beide Olympiasiege aberkannt. In einer Erklärung seines Anwalts bezeichnete Subkow die Beweise gegen ihn als "schwach" und das CAS-Urteil als "unfair", berichtete der Branchendienst insidethegames mit Verweis auf Sport Express.

Der 43-jährige Subkow, der trotz seiner Beteiligung am Doping-Skandal weiterhin Präsident der RBF ist, meinte dennoch, dass er die "Notwendigkeit nicht sehe", gegen das Urteil Einspruch einzulegen.

Subkow war einer von elf russischen Athleten, deren Klagen vom CAS kurz vor den Winterspielen in Pyeongchang Anfang Februar abgewiesen worden waren. In 28 weiteren Fällen hatte der Oberste Sportgerichtshof die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verhängten lebenslangen Sperren aufgehoben. Dagegen geht nun wiederum das IOC vor und zieht vor das Schweizerische Bundesgericht.

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