Nach Spa-Kollision: Hülkenberg in Monza zehn Startplätze zurück

Die Startkollision beim Großen Preis von Belgien ist für Renault-Pilot Nico Hülkenberg zum doppelten Ärgernis geworden. Die Rennkommissare in Spa-Francorchamps gaben dem Emmericher im Nachgang des 13. Saisonlaufs die Schuld am Crash und bestraften Hülkenberg mit einer Rückversetzung um zehn Startplätze beim Großen Preis von Italien in Monza am kommenden Sonntag (15.10 Uhr/RTL). Zusätzlich wurde der 31-Jährige mit drei Strafpunkten belegt.

Der von Platz 18 gestartete Hülkenberg war in der Anfahrt auf die erste Kurve nahezu ungebremst in den vor ihm fahrenden Fernando Alonso gerast. Dessen McLaren hob ab und flog spektakulär über den Sauber von Charles Leclerc, der vor allem dank des Schutzbügels Halo unverletzt blieb. Für das Trio war das Rennen auf der Stelle beendet.

"Es sah spektakulär aus", sagte Hülkenberg am RTL-Mikrofon: "Wer hinten drauf fährt, ist schuld. Ich habe mich vertan, war zu spät auf der Bremse. Die Autos sind sehr sensibel. Als ich auf die Bremse bin, hat alles blockiert. Da war alles zu spät."

Alonso, der den Crash unversehrt überstand, hatte keinerlei Verständnis für Hülkenbergs Aktion. "Wie kann man so einen Fehler machen, wenn man in der höchsten Klasse des Motorsports fährt", sagte der Spanier.

SID mh wt

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