Nazarovs Doppelschlag beschert Erzgebirge Aue Heimsieg über Osnabrück

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Nach zuletzt drei Heimniederlagen gelingt Erzgebirge Aue im Saisonfinale gegen Osnabrück der erhoffte Sieg. Das Team von Interimstrainer Marc Hensel beweist nach einem Pausenrückstand Moral und beendet die Saison auf dem zwölften Tabellenplatz.

Aue (dpa) - Dank eines Doppelschlags von Dimitrij Nazarov feierte der FC Erzgebirge Aue einen versöhnlichen Saisonabschluss in der 2. Fußball-Bundesliga. Gegen den VfL Osnabrück gewannen die Sachsen am Sonntag mit 2:1 (0:1). Nach dem Gegentor von Sebastian Kerk (25. Minute) drehte Nazarov mit zwei Treffern (65., 76.) im Alleingang die Partie. Mit 44 Punkten beenden die Auer die Saison als Tabellenzwölfter. Gegner Osnabrück muss dagegen in der Relegation gegen den FC Ingolstadt um den Klassenverbleib kämpfen.

Nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten gehörte den Gästen die erste Torchance. Christian Santos kam nach Zuspiel von Etienne Amenyido aus halblinker Position zum Abschluss. Aue-Torwart Martin Männel konnte den Schuss des VfL-Stürmers aber abwehren (13.). Auf der anderen Seite prüfte Pascal Testroet Osnabrücks Schlussmann Philipp Kühn mit einem Seitfallzieher, der Keeper der Gäste war aber auf dem Posten (23.).  

Ein Freistoß aus rund 22 Metern brachte den Niedersachsen in der 25. Minute die Führung. Kerk schlenzte den Ball links an der Mauer vorbei, Männel war zwar noch mit den Fingerspitzen am Leder, Aues Kapitän konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.

Nachdem Kerk nur zwei Minuten später das 2:0 für Osnabrück verpasste, erhöhten die Gastgeber den Druck. Die beste Möglichkeit vergab in der 31. Minute Florian Krüger. Nach einem Eckball kam der U21-Nationalspieler aus der Drehung zum Abschluss, der Ball flog knapp über die Latte. Krüger verletzte sich bei der Aktion allerdings und musste anschließend ausgewechselt werden.

Nach dem Seitenwechsel drängte Aue weiter auf das erstes Tor. Zunächst vergab Ben Zolinski die große Chance auf das 1:1. Nach einem Konter lief Aues Offensivspieler allein auf Kühn zu, scheiterte mit einem Lupfer aber am Schlussmann der Gäste (64.). Nur eine Minute später schaltete der gerade erst eingewechselte Nazarov nach einer Ecke am schnellsten und köpfte zum inzwischen verdienten Ausgleich ein.

Eine Viertelstunde vor dem Ende drehten die Erzgebirger das Spiel komplett. Nach einem Konter über Zolinski und Antonio Jonjic landete der Ball im Strafraum erneut bei Nazarov, der Kühn mit einem Schlenzer ins linke Toreck zum 2:1 überwinden konnte.

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