NBA-Neuling Bonga von Lakers beeindruckt: "Magic sieht man ja nicht jeden Tag"

Ein unvergesslicher Moment ist NBA-Neuling Isaac Bonga nach den ersten Wochen bei den Los Angeles Lakers schon nicht mehr zu nehmen. Das Treffen mit Magic Johnson, Klublegende und Präsident der Franchise aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga, hat beim deutschen Nationalspieler eine Menge Eindruck hinterlassen.

"Magic sieht man ja nicht jeden Tag. Das war echt cool", sagte der 18-Jährige aus Neuwied der Frankfurter Rundschau. Tipps habe er dabei auch bekommen: "Ich soll einfach nur ich selbst sein. Er hat ein paar Sachen von mir gesehen und ihm gefällt, wie ich spiele."

Johnson, fünfmal NBA-Champion mit den Lakers, und Bonga messen jeweils 2,06 m, der junge Deutsche wird wie der 58-Jährige zu seiner aktiven Zeit als Spielmacher eingesetzt. "Er hat mir gesagt, dass ich ihn an sich selbst erinnere. Ich soll Leute, die sagen, dass große Point Guards es nicht können, widerlegen", so Bonga.

Der frühere Frankfurter war im Juni an Position 39 gedraftet worden und hatte wenig später einen Rookie-Vertrag bei den Lakers unterschrieben. Mit NBA-Minuten rechnet Bonga vorerst nicht, es geht wohl erst einmal ins Farmteam. "Ich werde wahrscheinlich mehr in der G League spielen, um Spielpraxis zu bekommen und Erfahrung zu sammeln. Ich werde in der Saison aber fast immer mit dem NBA-Kader trainieren", sagte Bonga.

L.A. hat neben Bonga auch den an Position 25 gedrafteten Berliner Moritz Wagner (21) unter Vertrag genommen. Für den früheren College-Spieler sind die Chancen deutlich besser, in der NBA aufzulaufen.

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