Neue Hymnenregel auf Eis gelegt: NFL und Spielergewerkschaft verhandeln

Die US-Footballliga NFL und die Spielergewerkschaft NFLPA haben die neue Regelung zu den Hymnenprotesten vorerst auf Eis gelegt. "Wir arbeiten an einer gemeinsamen Lösung bezüglich der Hymnenproblematik. Um diesen konstruktiven Dialog nicht zu stören, haben wir uns darauf geeinigt, die derzeitige Regelung erst einmal ruhen zu lassen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der beiden Organisationen.

Es werde in den kommenden Wochen keine neuen Regelungen geben und die bestehende werde auch nicht durchgesetzt. Die Konzentration gelte nun der Findung einer gemeinsamen Lösung in beiderseitigem Einvernehmen, nicht durch die Gerichtsbarkeit, hieß es weiter.

Die NFL hatte zuletzt entschieden, dass der Kniefall und andere Protesthandlungen beim Abspielen der US-Hymne künftig verboten sind und die Profis ihren Protest stattdessen nur noch durch einen Aufenthalt in der Kabine kundtun dürfen. Daraufhin hatte die NFLPA Beschwerde eingelegt. Die Regelung sei ohne Absprache mit ihr erfolgt, vertrage sich nicht mit dem Tarifvertrag und verletze die Rechte der Spieler, hieß es in einer Stellungnahme der Gewerkschaft.

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