Neue Verhandlungen über Hymnenstreit noch ohne Ergebnis

Im "Hymnenstreit" sind erste Gespräche zwischen der US-Football-Profiliga NFL und der Spielergewerkschaft ohne Ergebnis geblieben. Beide Seiten kündigten weitere Verhandlungen an, nachdem sich Liga und Spieler-Vertreter bereits zuvor auf die vorläufige Aussetzung einer im Frühjahr von den Besitzern der 32 Teams beschlossenen Kompromisslösung verständigt hatten.

Demnach sollte das Knien von Spielern während der US-Hymne bestraft, kritischen Profis aber der Aufenthalt in der Kabine während der Eröffnungszeremonien erlaubt werden. Diese Regelung war zuletzt außer bei der Spielergewerkschaft auch im Lager der Teams auf Kritik gestoßen.

US-Präsident Donald Trump, der im Vorjahr niederknieende Spieler für ihren Protest gegen Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Polizeigewalt wüst beschimpft und damit für eine Eskalation der Debatte gesorgt hatte, war ebenfalls nicht einverstanden. Trump forderte anstelle der "dummen Lösung" die Suspendierung von Protestlern ohne Gehaltsfortzahlung.

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