Neun deutsche Freiwasserschwimmer bei WM in Südkorea

Berlin (dpa) - Mit neun Sportlerinnen und Sportlern treten die deutschen Freiwasserschwimmer bei den Weltmeisterschaften im Juli in Südkorea an und kämpfen dort auch um die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020.

Florian Wellbrock zählt sowohl im Freiwasser-Team von Bundestrainer Stefan Lurz als auch im Beckenschwimmen als amtierender Europameister über 1500 Meter zu den Hoffnungsträgern des Deutschen Schwimmverbands (DSV).

Bei den Frauen sind Sarah Köhler, Leonie Beck und Lea Boy für die Outdoor-Wettkämpfe und die anschließenden Kräftemessen im Becken nominiert. Da Beck und Boy im Freiwasser jedoch mehrfach antreten wollen, planen sie anschließend keinen Start in der Halle, wie der DSV am Dienstag bekanntgab.

«Die WM 2019 ist für uns Freiwasserschwimmer eine ganz besondere, da über zehn Kilometer nicht nur die WM-Titel, sondern auch jeweils zehn Olympia-Tickets für die Frauen und Männer vergeben werden», sagte Lurz. «Ich bin überzeugt, dass wir mit Leonie Beck und Finnia Wunram bei den Damen sowie Florian Wellbrock und Rob Muffels bei den Herren auf dieser Distanz vier Topsportler am Start haben, die das Zeug dazu haben, unter die Top Ten zu schwimmen.»

Die Weltmeisterschaften finden vom 12. bis zum 28. Juli statt. Der Hauptort der Titelkämpfe ist Gwangju. Bevor die Beckenschwimmer gefordert sind, halten die Freiwasserathleten ihre Wettbewerbe vom 13. Juli bis 19. Juli 2019 in Yeosu ab.

Der WM-Kader des DSV für die Wettbewerbe im Freiwasserschwimmen:

Frauen (4): Leonie Beck (Würzburg), Finnia Wunram (Magdeburg), Lea Boy (Würzburg), Sarah Köhler (Frankfurt/Main)

Männer (5): Sören Meißner (Würzburg), Niklas Frach (Wetzlar), Rob Muffels (Magdeburg), Florian Wellbrock (Magdeburg), Andreas Waschburger (SGG Saar Max Ritter)

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