NOFV-Boss Winkler bringt Heimrecht-Tausch ins Gespräch

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Leipzig (dpa) - Der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) will den von Geisterspielen betroffenen Regionalligisten helfen. Präsident Hermann Winkler brachte am Sonntag einen Tausch des Heimrechts ins Gespräch, der gemäß den Statuten möglich wäre. «Der Zuschauerausschluss ist ein bisschen Wettbewerbsverzerrung. Vielleicht können wir als Verband helfen, die Gleichbehandlung herzustellen», sagte Winkler dem MDR.

Die sächsischen Clubs müssen aufgrund einer neuen Coronaverordnung bis Mitte Dezember auf Zuschauer verzichten. Die Verordnung gilt von Montag an. Winkler betonte zudem, dass man alles dafür tue, um einen erneuten Saisonabbruch zu verhindern. «Wir wollen so viele Spiele wie möglich absolvieren, mindestens aber 50 Prozent. Wir sind jetzt bei 18 Spieltagen und damit erheblich weiter als in der vergangenen Saison. Wir hoffen auf eine sportlich faire Entscheidung», sagte Winkler. In der vergangenen Saison war Viktoria Berlin nach nur 13 Spieltagen als Meister aufgestiegen.