Olympia: CONI entscheidet zwischen Cortina, Mailand und Turin

Die italienische Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2026 wird immer konkreter. Cortina, Mailand und Turin haben am Dienstag ihre Unterlagen bei Italiens Olympia-Komitee CONI als Bewerberstädte eingereicht. Das CONI wird die Dossiers prüfen und entscheiden, welche Stadt sich bewerben soll.

Die Bergortschaft Cortina und das UNESCO-Welterbe Dolomiten haben eine Bewerbung vorgelegt. Die Wettkämpfe sollen auch in Trient und Bozen ausgetragen werden. Mailand hofft, sich mit seinen Skipisten im Valtellina-Tal durchzusetzen. Turin hatte bereits die Winterspiele 2006 organisiert. Versuche, eine gemeinsame Kandidatur von Turin und Mailand vorzulegen, waren gescheitert.

Neben den italienischen Städten sind fünf weitere Kandidaten für 2026 im Rennen: Graz (Österreich), Calgary (Kanada), Sapporo (Japan), Stockholm (Schweden) und Erzurum (Türkei).

Die Entscheidung über den Gastgeber der Winterspiele und der Paralympics 2026 fällt im September 2019 auf der Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Mailand. Das IOC hatte zuletzt bekräftigt, die Spiele 2026 wieder an einen klassischen Wintersportort vergeben zu wollen.

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