Olympiasieger Röhler muss verletzt den Titelkampf aufgeben

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Braunschweig (dpa) - Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler hat den Titelkampf bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig abbrechen müssen.

Nach dem ersten, ungültigen Versuch gab der 29 Jahre alte Leichtathlet aus Jena auf. «Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, wir haben entschieden, wir gehen kein Risiko ein. Beim letzten Einwerfen habe ich eine Verhärtung an der Brust gemerkt», sagte er.

Es war sein erster Wettkampf seit 2019. Röhler muss nun um seinen Start bei den Olympischen Spielen in Tokio bangen. «Wir haben in der Summe fünf Athleten, die die Olympia-Norm erfüllt haben, aber es ist noch früh in der Saison», sagte Idriss Gonschinska, Vorstand Leistungssport des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Erst am 29. Juni sei Meldeschluss für die Tokio-Spiele. «Thomas war vor den Olympischen Spielen in Rio auch sehr spät und sehr gut in Form gekommen», sagte Gonschinska. Röhler plant nach eigenen Angaben seinen nächsten Wettkampf am 19. Juni in Madrid.

Deutscher Meister wurde erstmals der Mainzer Julian Weber, der mit 80,33 Metern den erforderlichen Leistungsnachweis für Olympia von 83,50 Metern verpasste. Der derzeit in der Welt herausragende Speerwerfer Johannes Vetter aus Offenburg hatte wegen Adduktorenbeschwerden auf eine Teilnahme verzichtet.

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