Organisationschef Rach: "Deutschland-Tour Plattform für etwas Größeres"

Die Neuauflage der Deutschland-Tour (23. bis 26. August) soll nicht nur eine vorübergehende Erscheinung sein. "Wir haben einen Zehnjahresvertrag mit einer Option auf zehn weitere Jahre", sagte Claude Rach, Deutschland-Chef des Tour-de-France-Veranstalters ASO, dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Die Deutschland-Tour ist für uns eine Plattform für etwas Größeres: Den Radsport zu fördern. Wenn wir das schaffen, haben wir unser Ziel erreicht."

Mit der Deutschland-Tour wolle die ASO "der aktuellen, sehr erfolgreichen deutschen Fahrer-Generation eine Plattform bieten", sagte Rach: "Deutschland ist der größte Radmarkt in Europa. Die Kombination aus Radfahrbegeisterung und Spitzensport gibt es sehr, sehr selten. Wir haben uns dann gedacht, dass es doch nicht sein kann, dass es keine Rundfahrt in Deutschland gibt."

Um dem zunächst nur vier Tage langen Rennen durch den Südwesten der Republik die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen, setzt Rach auf Tour-Sieger Geraint Thomas als prominentesten Starter. "Auf ihn werden die Leute schauen. Er vertraut uns, dass wir eine große Veranstaltung aufziehen werden", sagte Rach.

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