Para-Leichtathletik: Rehm springt mit Weltrekord zum EM-Titel

Prothesenspringer Markus Rehm hat bei der Leichtathletik-EM der Behindertensportler in Berlin mit Weltrekord den Titel gewonnen. Der 30-Jährige, in seiner Paradedisziplin zweimaliger Paralympicssieger und viermaliger Weltmeister, kam am Samstag auf 8,48 m und verbesserte damit seine erst einen Monat alte eigene Bestmarke um einen Zentimeter.

Für Rehm war es das vierte Weitsprung-Gold bei Europameisterschaften in Serie. Er verwies seinen Teamkollegen Felix Streng, der seine persönliche Bestleistung auf 7,71 m verbesserte, auf Platz zwei. Am Vortag hatten Rehm und Streng (beide Leverkusen) noch gemeinsam mit der deutschen 4x100-m-Staffel Gold gewonnen. Im Weitsprung der Klasse T12 holte am Abend Thomas Ulbricht (Berlin) Bronze.

Daneben gewann Sprinterin Lindy Ave ihre vierte Medaille bei den Titelkämpfen in der Hauptstadt. Über 100 m in der Startklasse T38 musste sich die 20-Jährige in 13,21 Sekunden nur Weltrekordlerin Sophie Hahn (Großbritannien/12,52) geschlagen geben. Ave hatte zum Auftakt am Montag Gold über 400 m und anschließend noch Silber über 200 m sowie im Weitsprung gewonnen.

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