Para-Rad-WM: Eskau gewinnt Gold im Straßenrennen

Viereinhalb Monate nach Doppel-Gold im Biathlon bei den Winter-Paralympics in Pyeongchang hat Andrea Eskau ihre Medaillensammlung auf dem Handbike erweitert. Bei der Para-WM der Radsportler im italienischen Maniago sicherte sich die 47-Jährige aus Magdeburg nach Silber im Zeitfahren am Samstag die Goldmedaille im Straßenrennen. Für Eskau ist der Sieg beim Straßenrennen insgesamt der 24. WM-Titelgewinn ihrer Karriere.

Erst nach Fotofinish wurde Eskau zur Siegerin vor der Niederländerin Laura de Vaan erklärt. "In der Vergangenheit habe ich natürlich auch schon Sprints verloren. Daraus habe ich allerdings meine Lehren gezogen und war mir heute sicher, dass ich es schaffen werde, sollte es zu einem kurzen Zielsprint kommen", sagte die Siegerin.

Vico Merklein (Berlin) und Jana Majunke (Cottbus) gewannen am Samstag jeweils Bronze. Damit hat die Mannschaft von Bundestrainer Patrick Kromer nach drei von vier Wettkampftagen zweimal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze auf dem Medaillenkonto.

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