Para-Rad-WM: Senska sorgt für goldenen Abschluss

Pierre Senska hat mit seinem vierten Straßen-Titel in Folge für einen goldenen deutschen Abschluss der Para-WM der Radsportler gesorgt. Der 30-Jährige aus Berlin hatte bei seinem souveränen Sieg im italienischen Maniago 70 Meter Vorsprung auf die Konkurrenz. Bei den Frauen musste sich Denise Schindler dagegen auf den letzten Metern geschlagen geben, freute sich aber über ihre zweite Silbermedaille. Die deutschen Para-Radsportler beendeten die Titelkämpfe mit dreimal Gold, viermal Silber und dreimal Bronze.

Zum Abschluss erfüllte vor allem Senska die hohen Erwartungen. "Zum vierten Mal in Folge diesen Titel einfahren zu wollen - da hat eine Menge Druck auf mir gelegen. Das war dieses Jahr mental wirklich nicht einfach für mich. Ich bin natürlich mehr als erleichtert, dieses wunderschöne Trikot des Weltmeisters weiterhin tragen zu dürfen", sagte Senska.

Kein Wunder also, dass Bundestrainer Patrick Kromer schon vor dem Tandem-Rennen und dem abschließenden Team-Wettbewerb angesichts von insgesamt zehn Medaillen zufrieden war. "Wir haben viele sehr gute Ergebnisse geholt und können auch mit der Punkteausbeute für die Paralympics in Tokio 2020 sehr zufrieden sein", sagte Kromer.

Für die weiteren WM-Titel in Italien hatten Michael Teuber sowie Andrea Eskau gesorgt, die viereinhalb Monate zuvor bei den Winter-Paralympics in Pyeongchang noch Doppel-Gold im Biathlon gefeiert hatte.

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