Premiere in Peking: Monobob für Frauen wird 2022 olympisch

Premiere in Peking: Der Monobob für Frauen wird in das Programm der Olympischen Winterspiele 2022 in der chinesischen Hauptstadt aufgenommen. Dies beschloss die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne.

Diese Entscheidung soll mit dazu beitragen, die Zahl der weiblichen Olympiateilnehmer weiter zu erhöhen. Neu im Programm sind deswegen auch Mixed-Team-Wettbewerbe im Skispringen, Shorttrack, Snowboard-Cross und Ski Aerials. Noch nicht vorgesehen ist ein Frauen-Wettbewerb in der Nordischen Kombination.

"Es gibt nur eine Handvoll Länder, die Viererbobs zusammenstellen können. Dies sieht beim Monobob deutlich besser aus", sagte IOC-Sportdirektor Kit McConnell. Aufgrund der neuen Wettbewerbe steigt die Frauenquote für Peking 2022 von zuletzt 41,00 auf 45,44 Prozent.

Um die Gesamtteilnehmerzahl auf unter 2900 Athleten zu drücken, stehen mehreren Fachverbänden weniger Quotenplätze als bisher zur Verfügung. An den Biathlon-Weltverband IBU gehen 20 Olympiatickets weniger als in der Vergangenheit. In einer offiziellen Mitteilung bewertete die IBU diese Entwicklung als "Enttäuschung und Rückschlag" für die Bemühungen des Verbandes, möglichst vielen seiner Athleten einen Olympiastart zu ermöglichen.

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