Rad-WM: Valverde holt in der "Höll" den WM-Titel im Straßenrennen

Der umstrittene Radprofi Alejandro Valverde hat zum WM-Abschluss in Innsbruck das äußerst bergige Straßenrennen für sich entschieden. Nach knapp 260 km und der extremen Passage durch die sogenannte "Höttinger Höll" gewann der 38-Jährige im Sprint einer Fluchtgruppe vor Romain Bardet (Frankreich) und Michael Woods (Kanada) die Goldmedaille und holte sich das Regenbogentrikot von Titelverteidiger Peter Sagan.

"Für mich wird ein Traum wahr, ich kann es noch gar nicht glauben. Dafür habe ich so lange gekämpft. Ich möchte meiner Mannschaft und dem gesamten Team ein großes Dankeschön aussprechen", sagte Valverde nach seinem Triumph.

Die deutsche Mannschaft hatte wie erwartet nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Simon Geschke (Berlin) und Emanuel Buchmann (Ravensburg) hielten bis zum finalen Anstieg durch die "Höttinger Höll" mit bis zu 28 Prozent Steigung mit. Der Slowake Sagan, Weltmeister der vergangenen drei Jahre, wurde früh distanziert und stieg vorzeitig vom Rad.

Letzter deutscher Weltmeister bleibt der vor zwei Jahren verstorbene Rudi Altig, der 1966 am Nürburgring siegte. Für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) enden die Titelkämpfe in Österreich mit der gleichen Bilanz wie im Vorjahr - einer Silbermedaille. 2017 war Lennard Kämna WM-Zweiter im U23-Straßenrennen, diesmal Marius Mayrhofer bei den Junioren.

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