Reaktionen zum Tod von Hans Günter Winkler (zusammengestellt vom SID)

Thomas Bach (Präsident des Internationalen Olympischen Komitees): "Mit großer Betroffenheit habe ich die Nachricht vom Tode von Hans-Günter Winkler vernommen. Mit seinen fünf Olympiasiegen hat er einen festen Platz in den Geschichtsbüchern des olympischen Sports und insbesondere des Reitsports. Auch für mich ist Hans Günter mit seinem großem Kampfgeist ein Vorbild gewesen. Insbesondere erinnere ich mich an den bewegenden Augenblick, als er unsere Olympia-Mannschaft bei der Eröffnungsfeier bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal als Fahnenträger anführte. Er hat uns junge Athleten inspiriert und wird bis heute von Generationen von Reiterinnen und Reitern verehrt."

Alfons Hörmann (Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes): "Mit Bestürzung haben wir den Tod von Hans Günter Winkler aufgenommen. Mit fünf Olympischen Goldmedaillen und sechs Olympiateilnahmen war er der erfolgreichste Springreiter der Welt. Mit seiner Wunderstute Halla bildete er ein unvergleichliches Team, das eindrucksvoll demonstriert hat, was Mensch und Tier gemeinsam im Sport zu leisten in der Lage sind."

Armin Laschet (Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen): "Wir trauern um Hans Günter Winkler. Mit ihm verliert Nordrhein-Westfalen den erfolgreichsten Springreiter aller Zeiten, einen großartigen Sportler und wir alle eine Persönlichkeit, die Zeit ihres Lebens Vorbild für Generationen von Reitsportfreunden war und dies auch bleiben wird. Bis ins hohe Alter nahm er Anteil an der Entwicklung des Sports, gerade auch für junge Leute. Ihm ist gelungen, was nur wenige Athleten auszeichnet: Nämlich große Erfolge zu erringen, diese zu wiederholen und den richtigen Zeitpunkt zu wählen, um Erfahrungen an eine neue Generation weiterzugeben. Das verdient große Anerkennung."

Breido Graf zu Rantzau (Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung/FN): "Hans Günter Winkler war während seiner Karriere ein großer Sportler und hat auch nach seiner aktiven Zeit unendlich viel für unseren Sport, besonders für den Reiter-Nachwuchs getan. Wir verlieren mit ihm einen Mann, der mit großer Disziplin und Leidenschaft sein Leben gemeistert hat. Meine Erinnerung an Hans Günter Winkler ist untrennbar damit verknüpft, dass er und seine Mannschaftskameraden Fritz Thiedemann, Alfons Lütke-Westhues und Alwin Schockemöhle den Reitsport durch ihre Olympia-Siege in der Nachkriegszeit wieder an die Weltspitze geführt haben."

Otto Becker (Springreit-Bundestrainer): "Der Tod von Hans Günter Winkler ist ein großer Verlust für den deutschen Springsport. Seine Erfolge sprechen für sich. Er hat sich stets unglaublich für seinen geliebten Sport eingesetzt, sei es während seiner aktiven Karriere oder danach. Seine beiden Nachwuchsserien haben den Sport sehr vorangebracht. Er hat mich damals darin bestärkt, die Funktion des Bundestrainers zu übernehmen und war für mich immer ein wichtiger Ansprechpartner. Er war ja auch bis zum Schluss immer voll im Thema und interessiert an der Entwicklung des deutschen Springsports."

Ludger Beerbaum, Springreiter: "Er war eine große Reitsportpersönlichkeit, die den Pferdesport mitgeprägt hat. Bis ins hohe Alter haben wir Pferdegeschäfte miteinander gemacht und ich kann verraten: Es war nicht einfach, mit ihm zu feilschen."

Carl Meulenbergh (Präsident des CHIO-Veranstalters Aachen-Laurensberger Rennverein): "Es ist eine Ehre, diesen großartigen Sportsmann gekannt zu haben. Wie kein Zweiter hat Hans Günter Winkler für Erfolg als Ergebnis von Wille, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft gestanden. Mit ihm haben wir nicht nur eine Legende und den prominentesten Botschafter unseres Sports verloren, sondern auch einen großen Freund des Aachener Turniers."

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