Regionalliga: Auerbacher kassieren Niederlage im Kellerduell

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Im Duell mit dem Tabellen-18. Optik Rathenau zogen die Vogtländer mit 2:4 (1:3) den Kürzeren.

Rathenow.

Die Chancen des VfB Auerbach auf den Verbleib in der Fußball-Regionalliga sind nach dem Samstagnachmittag nur noch theoretischer Natur. Im Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt verloren die Vogtländer nach einem desolaten Auftritt im Defensivverhalten mit 2:4 (1:3) bei Optik Rathenow. Im Gegensatz zu den Vogtländer hat Optik damit noch gute Chancen, sich auf den viertletzten Rang, der eventuell für den Klassenverbleib reicht, zu schieben.

Ärgerlich für Auerbach ist insbesondere die Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam: Denn der VfB war keineswegs die schlechtere Mannschaft, hatte über die 90 Minuten sogar die höhere Anzahl an klaren Torchancen. Das Genick brach Auerbach eine schwache Anfangsphase, in der erst Muioma (8.) und vier Minuten später Seijdovic (12.) die Auerbacher Abwehrschwächen nutzten. "Wir haben die Anfangsphase verschlafen", gestand auch VfB-Coach Sven Köhler.

Was in diesem Spiel drin gewesen wäre, sollte sich nach einer Viertelstunde zeigen. Denn Auerbach fand ins Spiel zurück - vor allem nach dem Anschlusstreffer durch Michail Fragkos (21.). Rathenow wackelte, zumal Auerbach mächtig Druck machte - allerdings den Ausgleich verpasste. Die Strafe folgte umgehend: Bei einem hohen Ball irrte die VfB-Defensive erneut herum und kassierte das 1:3.

Was im zweiten Abschnitt passierte, spiegelt sich keineswegs im Ergebnis wider. Auerbach zeigte eine engagierte, offensivstarke Leistung - und hatte gleich drei dicke Einschusschancen: Sarwar Osse, Michail Fragkos und Marc-Philipp Zimmermann hätten den Ausgleich erzielen müssen, nachdem Marcin Sieber früh einen Handelfmeter verwandelt hatte (51.). Doch es kam völlig anders: Die Rathenower nutzten in der Schlussphase - auf Vorlage des VfB - ihre einzige Chance im zweiten Abschnitt zum 4:2. "In der zweiten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht mit relativ vielen Möglichkeiten. Das Spiel stand auf der Kippe", blickte Sven Köhler zurück. "Bezeichnend für die Saison ist, wie das 2:4 fällt - aus einer ungefährlichen Situation. Entscheidend waren die Fehler, die zum 0:2 und 2:4 geführten haben. Die hat Rathenow nicht gemacht."

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