Regionalliga: Verdacht auf Manipulation

CFC meldet Kontakt der Staatsanwaltschaft

Chemnitz.

In der Fußball-Regionalliga Nordost soll es Versuche zur Spielmanipulation gegeben haben. Wie der MDR auf seiner Internetseite informiert, soll laut "Volksstimme" Magdeburg ein Sportvermarkter versucht haben, Spiele zu manipulieren. Germania Halberstadt steht demnach im Fokus der Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin habe ein Verfahren eingeleitet. Es geht um das Spiel SV Babelsberg gegen Halberstadt am 30. November 2018. Sportdirektor Petersen soll vor der Partie den Versuch unternommen haben, einige Babelsberger Spieler mit Halberstädter Vergangenheit zu bestechen. Petersen bestreitet die Vorwürfe. Nach Recherchen der "Volksstimme" könnte das Spiel nur ein kleiner Teil eines größeren Manipulationsskandals sein. Ein deutsch-chinesischer Sportvermarkter soll auch an andere Regionalligisten herangetreten sein, darunter den Chemnitzer FC. Der CFC meldete den Bestechungsversuch umgehend dem Nordostdeutschen Fußball-Verband NOFV. Geschäftsführer Fuchs bestätigte dem MDR: "Ja, wir haben Kenntnis, dass eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz eingegangen ist. Auch Babelsberg ist an uns herangetreten. Von weiteren Vereinen ist mir nichts bekannt."

Der CFC teilte in einer Presseerklärung mit, dass er zu laufenden Ermittlungen keine Auskünfte erteilen wird. "Der Chemnitzer FC steht für einen fairen sportlichen Wettkampf, verurteilt jede Form von Spielmanipulation zutiefst und wird dagegen mit allen möglichen Mitteln vorgehen", heißt es in der Mitteilung. fp

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