Rollstuhlbasketball-WM: Frauen verpassen Finale

Die deutschen Frauen haben bei den Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaften in Hamburg das Finale klar verpasst. Die Paralympics-Zweiten von 2016 mussten sich im Halbfinale dem Rio-Vierten Großbritannien mit 37:60 (14:35) geschlagen geben. Zuvor hatte die Mannschaft von Bundestrainer Martin Otto alle sechs WM-Spiele gewonnen. Deutschland trifft nun am Samstag (18.00 Uhr) im kleinen Finale um Bronze auf China. Die Britinnen spielen im Endspiel gegen die Niederlande.

Beste Werferinnen gegen Großbritannien waren Marina Mohnen (9 Punkte) sowie Mareike Miller und Katharina Lang (beide 8). Als herausragende Schützin beim Gegner zeichnete sich Helen Freeman mit 31 Zählern aus. Die deutschen Männer hatten das Turnier auf dem 13. Platz beendet.

Die Britinnen, die im Viertelfinale in einer Revanche für 2016 Paralympics-Gewinner USA ausgeschaltet hatten, waren gegen das deutsche Team die klar überlegene Mannschaft. Dies erkannte auch Martin Otto neidlos an: "Sie waren heute einfach die bessere Mannschaft. Sie haben eine sehr intensive Presse gespielt und wir hatten unsere Schwierigkeiten, nach vorne zu kommen." Otto beklagte die schwache Ausbeute: "Wir hatten die deutlich schlechtere Trefferquote. So konnten sie davonziehen."

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