Rot-Weiß Erfurt droht Einstellung des Spielbetriebs

Dem finanziell arg gebeutelten Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt droht die Einstellung des Spielbetriebs. Wie der Drittliga-Absteiger am Mittwoch bekannt gab, wurde die avisierte Zusage über ein Massedarlehen überraschend zurückgezogen. Sollte dieses in den kommenden Tagen nicht gewährt werden, drohen einschneidende Konsequenzen.

Insolvenzverwalter Volker Reinhardt wäre dann aus insolvenzrechtlichen Gründen gezwungen, die Erfurter vom Spielbetrieb abzumelden. Der Rechtsanwalt gibt sich jedoch kämpferisch: "Ich gebe noch nicht auf und kämpfe weiter. Aber die Zeit wird knapp", wird Reinhardt in einer Mitteilung der Erfurter zitiert. Die Anhänger der Rot-Weißen müssten sich nun auf "alles einstellen". Ohne das Darlehen fehlt dem Verein eine sechsstellige Summe.

Eine Abmeldung vom Spielbetrieb wäre gleichbedeutend mit dem Abstieg aus der Regionalliga. In der vergangenen Saison hatten die Erfurter einen Insolvenzantrag eingereicht und waren daraufhin mit Punktabzug bestraft worden. Sportlich lief es in der Regionalliga Nordost zuletzt gut für die Thüringer. Nach neun Spielen in Serie ohne Niederlage ist Erfurt Tabellenvierter.

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