Route du Rhum: Segler nach Kenterung von Fischerboot gerettet

Der französische Segler Armel Le Cleac'h ist nach seiner Kenterung bei der Transatlantikregatta Route de Rhum von einem Fischerboot gerettet worden. Der 41-Jährige hatte im Rumpf seiner manövrierunfähigen Jacht auf Hilfe gewartet, die ihn nach Stunden am Dienstagabend erreichte. Nach dem Überschlag 340 Seemeilen nordöstlich der Azoren sollte er an die spanische Küste gebracht werden.

Die Route du Rhum zählt zu den härtesten Solo-Regatten der Welt und führte bei der Jubiläumsausgabe 40 Jahre nach den ersten Wettfahrten schon zu zahlreichen Zwischenfällen. In den Stürmen erlitten zwei Athleten Mastbrüche, mehrere Teilnehmer suchten Zuflucht in französischen und spanischen Häfen.

Der deutsche Hochseesegler Boris Herrmann ist bislang gut auf Kurs. Der 37 Jahre alte gebürtige Oldenburger gehörte am Mittwochmorgen in der IMOCA-Klasse als Fünfter zur erweiterten Spitzengruppe. Die Route du Rhum führt von Saint-Malo in der Bretagne nach Guadeloupe in der Karibik. Die ersten Segler werden Anfang bis Mitte der kommenden Woche im Zielhafen erwartet.

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