Ruder-WM: Neuling Zeidler mit Sieg im Halbfinale - Zweier im Pech

Einer-Hoffnung Oliver Zeidler hat bei den Ruder-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plowdiw souverän das Halbfinale erreicht. Der Quereinsteiger aus Ingolstadt gewann sein Viertelfinale problemlos vor dem Dänen Sverri Nielsen. Das Rennen hatte ursprünglich schon am Mittwoch stattfinden sollen, war aber wegen starker Winde gestrichen worden.

Zeidler kämpft nun am Freitag (8.51 Uhr MESZ) um einen Platz im Finale. Der 22-Jährige war bis vor zwei Jahren noch Schwimmer, dann stieg der Enkel von Ruder-Olympiasieger Hans-Johann Färber aber ins Boot und gewann in dieser Saison die Weltcup-Gesamtwertung. In Plowdiw kann Zeidler als erster Deutscher seit Marcel Hacker 2013 eine Einer-Medaille holen.

Der Zweier ohne Steuermann schied am Donnerstag dagegen mit viel Pech aus. Weil Laurits Follert nach dem Einfahren über starke Rückenschmerzen klagte, rückte kurzfristig Achter-Olympiasieger Eric Johannesen an die Seite von Paul Schröter. Die neue Kombination war aber chancenlos und belegte im Viertelfinale den letzten Platz.

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