Rudern: Doppelvierer der Frauen holt WM-Silber

Der deutsche Doppelvierer der Frauen hat bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Plowdiw Silber gewonnen. Marie-Catherine Arnold, Carlotta Nwajide (beide Hannover), Franziska Kampmann (Waltrop) und Frieda Hämmerling (Kiel) mussten sich vor den Augen von IOC-Präsident Thomas Bach einzig Polen geschlagen geben. Bronze ging an Titelverteidiger Niederlande.

"Wir haben gekämpft bis zum Umfallen. Am Ende war es im Kampf um die Medaillen eng, umso glücklicher sind wir mit Silber. Wir haben uns lange gewehrt, aber gegen die Polinnen war heute kein Kraut gewachsen", sagte Arnold.

Das nach dem Olympiasieg 2016 neu besetzte Erfolgsboot kehrte damit in die Weltspitze zurück. Von 2011 bis 2014 war der deutsche Vierer dreimal in Folge Weltmeister geworden, hatte vor einem Jahr das Podest aber erstmals seit 1990 verpasst. Für den Deutschen Ruderverband war es in Plowdiw die erste Medaille in einer olympischen Klasse. "Silber strahlt für uns ganz schön hell, auch wenn wir von Gold geträumt haben", sagte Kampmann

Der Vierer ohne Steuermann ging im zweiten Finale mit deutscher Beteiligung dagegen leer aus. Felix Brummel (Münster), Nico Merget (Frankfurt), Peter Kluge (Celle) und Felix Drahotta (Leverkusen) mussten sich mit Rang sechs begnügen. Bei der EM Anfang August in Glasgow hatte das deutsche Quartett noch das Finale verpasst.

Gold ging an Titelverteidiger Australien knapp vor Italien und Großbritannien. Der deutsche "Vierer ohne" wartet bei Weltmeisterschaften seit Silber 2006 in Eton auf eine Medaille.

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