Rückhalt für Turn-Trainerin Gabi Frehse

Eltern der Turnerinnen, die am Bundesstützpunkt betreut werden, sowie Kollegen äußern sich zu den Vorwürfen gegen die Chemnitzerin.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    7
    Impfwort
    12.12.2020

    Sie dürfen das Echo gern interpretieren: Die jungen Frauen haben unter den psychischen Belastungen gelitten. Für einige von ihnen zeitigt es bis heute teils gravierende Folgen. Hier gibt es für die Trainerin nichts mehr "sich zu bewähren". Da greift der reine Strafzweck, für den die Richter u. Richterinnen ab dem Zeitpunkt, wenn sie Kenntnis von solchen Vorfällen erlangen, die Trainerin zeitnah [d.h. alsbald] raus nehmen, weil das einer rechtl. Betrachtung unterlegen hat.
    Jeder (auch die Älteren) dürfte wissen, sobald es in die Mißachtung der Menschenwürde übergeht, besonders stark körperl. u. geistig gefährdete Gesundheit, Persönlichkeit, Entwicklung etc., dies nichts mehr mit Relativierung auf Kleingeistebene u. nichts mit lustigem Kinderturnen zu tun hat, wenn Heranwachsende mittelschwere Verletzungen nicht auskurieren durften, so sie mit massivem verbalen Druck nach wenigen Tagen wieder ans Gerät geschickt wurden, von ausschließlich einer Person wohlgemerkt. Nur ein Beispiel.

  • 6
    1
    harzruessler1911
    11.12.2020

    @ Impfwort

    zitiere: " Die Möglichkeit einer Aussetzung auf Bewährung besteht nicht."

    Natürlich besteht die Möglichkeit zur Aussetzung auf Bewährung auch bei Freiheitsstrafen, welche zwischen 1 und 2 Jahren liegen. Es müssen dann noch "besondere Umstände " vorliegen, welche die Richter in ihrer Gesamtheit zu würdigen haben.
    Erst eine Freiheitsstrafe über 2 J., ist es bei der Verurteilung ausgeschlossen. Dann besteht nur noch die Möglichkeit auf Aufsetzung der Reststrafe nach Verbüßung von 2/3....

    Jeder(auch die Eltern) dürfte wissen, sobald es in den Leistungssport geht , besonders stark körperl. geforderten Sportarten, Ballett,Leichtathletik ect., dies nichts mehr mit lustigem Kinderturnen/-ballett ...auf Kleinvereinsebene zu tun hat.
    Warum Eltern, ab dem Zeitpunkt, wenn sie Kenntnis von solchen Vorfällen erlangen, ihre Kinder nicht umgehend/zumin. zeitnah raus nehmen, kann ich aber auch nicht verstehen und sollte genauso einer rechtl. Betrachtung unterliegen .

  • 0
    6
    Impfwort
    10.12.2020

    § 225 Abs. III u. IV Mißhandlung v. Schutzbefohlenen
    "Auf Freiheitsstrafe NICHT UNTER EINEM JAHR [= Verbrechen] ist zu erkennen, wenn der Täter die schutzbefohlene Person durch die Tat in die Gefahr einer erheblichen Schädigung der seelischen Entwicklung bringt. In minder schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen."
    Die Möglichkeit einer Aussetzung auf Bewährung besteht nicht.
    Das Zufügen seelischen Leidens mit erheblichen Folgen genügt. Erheblich ist ein Schaden, der in einer Fehlentwicklung liegt dann, wenn er zu einem psychischen Leiden des Minderjährigen führt, das ein sozial üblicherweise toleriertes u. hinzunehmendes Maß deutlich überschreitet. Eine vom Deutschen Turnerbund eingesetzte Kommission aus Strafrechtsanwälten u. Psychologen hat bis heute, 11. Dezember, in mehr als zwanzig Stunden an Ermittlungsgesprächen mit betroffenen Turnerinnen bereits Erkenntnisse aufgenommen, die gravierend in der Evidenz der Beurteilung ausfallen!