Ryder Cup: Europas Golfer mit großem Vorsprung in die Schlusseinzel

Europas Topgolfer stehen beim 42. Ryder Cup vor den Toren von Paris vor ihrem insgesamt 15. Triumph seit der Premiere 1927. Das Zwölferteam von Kapitän Thomas Björn baute im Duell mit Titelverteidiger USA am Samstag seinen Vorsprung weiter aus und geht mit einer 10:6-Führung in die abschließenden zwölf Einzel am Sonntag (ab 12.00 Uhr/Sky).

Die Europäer benötigen für den Gesamtsieg 14,5 der insgesamt 28 Punkte. Den Amerikanern, die schon seit 25 Jahren nicht mehr auf dem Alten Kontinent gewonnen haben, reichen 14 Zähler.

Wie schon am Freitag waren British-Open-Sieger Francesco Molinari (Italien) und Tommy Fleetwood (England) eine Erfolgsbank für das Team Europa. Das Duo gewann erneut beide Matches und weist damit eine lupenreine Bilanz von vier Punkten bei vier Starts auf.

Nach dem 5:3-Zwischenstand von Freitag starteten die Europäer am Samstagvormittag furios und gewannen in den Fourballs drei der vier Duelle. Die klassischen Vierer (Foursomes) am Nachmittag waren ausgeglichener, neben Molinari/Fleetwood holten für Europa nur noch Olympiasieger Justin Rose (England) und Henrik Stenson (Schweden) gegen den Weltranglistenersten Dustin Johnson und US-Open-Sieger Brooks Koepka einen Punkt.

Darauf wartet US-Superstar Tiger Woods immer noch. Der 14-malige Major-Gewinner kassierte am Nachmittag an der Seite von Debütant Bryson DeChambeau im dritten Match die dritte Pleite. Am Vormittag war er gemeinsam mit US-Mastersieger Patrick Reed bereits gegen Molinari/Fleetwood chancenlos.

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