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Sabalenka und Alcaraz in Melbourne im Achtelfinale

Die Nummer eins der Welt bei den Frauen erwischt nicht den besten Tag. Dennoch schafft sie den Sprung ins Achtelfinale. Dort steht auch ein anderer Top-Star.

Melbourne.

Die beiden Weltranglisten-Ersten Aryna Sabalenka und Carlos Alcaraz stehen bei den Australian Open jeweils im Achtelfinale. Die Vorjahresfinalistin aus Belarus setzte sich in der dritten Runde gegen die seit Jahresbeginn für Österreich spielende Anastasia Potapowa mit 7:6 (7:4), 7:6 (9:7) durch und wurde dabei erstmals im Turnierverlauf ernsthaft gefordert. Erst nach 2:02 Stunden verwandelte die zweimalige Melbourne-Siegerin ihren ersten Matchball.

Alcaraz hatte mit dem Franzosen Corentin Moutet deutlich weniger Mühe. Beim 6:2, 6:4, 6:1 leistete sich der Spanier nur im zweiten Satz einen kleinen Durchhänger, als die Konzentration etwas nachließ. Für Alcaraz war es in seinem 100. Match bei einem Grand-Slam-Turnier der 87. Sieg. Der legendäre Björn Borg hatte nach 100 Grand-Slam-Einzeln die gleiche Bilanz. Die Australian Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier, dass Alcaraz noch nicht gewonnen hat. Der 22-Jährige spielt jetzt gegen den Amerikaner Tommy Paul.

Potapowa vergibt Satzbälle

Sabalenka hatte gegen Potapowa große Schwierigkeiten. "Sie hat einfach unglaublich gespielt. Aber ich war irgendwie in der Lage, mich immer wieder zurückzukämpfen", sagte Sabalenka nach der phasenweise hochklassigen Partie.

Schon der erste Satz zwischen Sabalenka und Potapowa dauerte mehr als eine Stunde. Nachdem sie den Durchgang im Tiebreak gewonnen hatte, schien Sabalenka die Partie in der Rod Laver Arena unter Kontrolle zu bekommen. Die Nummer eins der Tennis-Welt zog im zweiten Satz auf 4:0 davon, ehe Potapowa sich noch einmal zurückkämpfte.

Im Tiebreak hatte die in Russland geborene 24-Jährige vier Satzbälle, die sie aber alle nicht nutzen konnte. Stattdessen machte Sabalenka wenig später das Weiterkommen klar. Die 27-Jährige bekommt es jetzt am Sonntag mit der 19 Jahre alten Kanadierin Victoria Mboko zu tun. (dpa)

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