Sachsenring 2019: Oldtimer-Schau und Ankerberg-Festival

Vom 5. Bis 7. Juli drehen die weltbesten Motorradpiloten beim deutschen Grand Prix auf dem Sachsenring wieder ihre Runden. Doch auch per Pedes kann man diesmal den Ring umrunden.

Hohenstein-Ernstthal.

Dass der Sachsenring-Grand-Prix nicht nur ein Motorsport-Event ist, sondern auch Volksfestcharakter besitzt, ist seit dem Comeback des Rennens 1998 bei den Fans in ganz Deutschland und im Ausland bekannt. In diesem Jahr scheinen die Veranstalter jedoch noch eins draufzusetzen. Das Rahmenprogramm ist vielfältiger geworden und wurde mit neuen Ideen gespickt. So wird es erstmals auf dem größten Campingplatz an der Strecke, dem Ankerberg, ein Festival geben. Von Donnerstag (4. Juli) bis zum Samstag gibt es jeweils auf den Bühnen ab 20 Uhr Livemusik. In der Karthalle geht es ab Freitag, 19 Uhr ebenfalls los. Hier präsentiert der MDR Radio Sachsen Hits am laufenden Band. Oldiefans sollten sich den Samstag vormerken. Hier sorgen ab 21 Uhr die "Rubettes" für Stimmung. Im Fahrerlager 3 hat der Rennzirkus sein Zelt aufgeschlagen. Der Eintritt zu den Konzerten in der Karthalle, zum Ankerberg-Festival, dem Rennzirkus und der Motorradausstellung ist frei.

Was viele Stammbesucher der Sachsenring-Classic der vergangenen Jahre besonders freuen dürfte, ist eine Ausstellung historischer Rennmotorräder am Turm beim Fahrerlager 2. Die Schau, die erstmals zum Grand Prix gezeigt wird, bietet neben aktuellen Rennmaschinen vor allem Motorräder aus vergangenen Jahrzehnten. Die rund 30 ausgestellten Motorräder stammen aus allen Hubraumklassen der vergangenen Jahrzehnte, die von Fahrern wie Barry Sheene oder Niall Mackenzie pilotiert wurden. Wie der ADAC mitteilte, gehört zu den Highlights der Ausstellung eine Werks-Suzuki, mit der der Niederländer Wil Hartog vor 40 Jahren den deutschen Motorrad-Grand-Prix auf dem Hockenheimring gewann.

Einen besonderen Platz im Rahmen der Schau historischer Motorräder nimmt der 20-fache Grand-Prix-Sieger Ralf Waldmann ein. Die 2018 verstorbene Motorsport-Legende, die in den 90er-Jahren für die Rückkehr des Motorrad-Grand-Prix an den Sachsenring gekämpft hatte, erhält eine eigene Sonderausstellung. In dieser können die Fans Rennmotorräder und weitere Original-Ausstellungsstücke aus seiner Karriere bestaunen.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Sachsenring-Grand-Prix wird ein Spendenlauf stattfinden. Wer Interesse hat, kann gegen Zahlung einer Gebühr von 25 Euro eine Sachsenring-Runde mit Laufschuhen absolvieren. Start ist am Mittwoch (3. Juli), 18 Uhr. Interessenten können sich über den Ticketshop des ADAC ihre Teilnahme für den Spendenlauf sichern. Den Startern winken attraktive Preise. Der Erlös kommt dem SOS-Kinderdorf in Zwickau zugute.

Neben dieser Premiere wird am Sachsenring in diesem Jahr auch an Traditionellem festgehalten. Am Donnerstag vor dem Rennen ist für die Fans wieder von 16.30 bis 18.30 Uhr die Boxengasse geöffnet, um vielleicht den einen oder anderen Fahrer einmal aus der Nähe in Augenschein zu nehmen und ein Autogramm zu erhaschen. Die Karten gibt es für 15 Euro.

Tickets für den Sachsenring-Grand-Prix sind in allen Presseshops der "Freien Presse" in Ihrer Nähe erhältlich.

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