Schalkes E-Sport-Chef: LEC-Slot-Verkauf steht nicht fest

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Verkauft Schalke seinen Startplatz in der europäischen LoL-Liga LEC? Die Frage steht wegen der schwierigen finanziellen Lage des Vereins seit längerem im Raum. Der Verkauf könnte einen hohen Betrag bringen.

Berlin/Gelsenkirchen (dpa) - Der FC Schalke 04 hat über einen Verkauf des Startplatzes in der europäischen League-of-Legends-Liga LEC nach Aussage seines Chief Gaming Officers noch nicht abschließend entschieden.

Wie Tim Reichert der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte, soll das erst in den kommenden zwei Wochen geschehen. Zuvor hatte die «Bild» berichtet, dass Schalke den Startplatz in der höchsten europäischen Klasse der E-Sport-Disziplin für 30 Millionen Euro verkaufen wolle.

In der Zeit zwischen Frühlings- und Sommersaison verkauften die Schalker bereits einen ihrer stärksten Spieler, Felix «Abbedagge» Braun, an ein Team in der nordamerikanischen LoL-Liga LCS.

Den Slot in der Franchise-Liga mit zehn Mannschaften hatte der FC Schalke 04 2019 für den Preis von acht Millionen Euro erworben. Das LEC-Team gilt als Vorzeige-Unternehmung deutscher Fußball-Vereine im E-Sport. In der Szene konnte sich der Club in den vergangenen Jahren festigen.

«Natürlich ist es so, dass der Fußball im Kerngeschäft immer eine höhere Wichtigkeit hat», hatte Reichert der dpa im Februar gesagt. Die Schalker Fußball-Profis stiegen zuletzt in die 2. Bundesliga ab. Der Verein ist finanziell in einer schwiergen Lage.

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