Schlechter Start für VfB Lübeck: 1:2 in Zwickau

Zwickau (dpa/lno) - Der Start ins neue Fußball-Jahr ist dem VfB Lübeck gründlich misslungen. Die Schleswig-Holsteiner kassierten am Sonntag beim Abstiegs-Mitkonkurrenten FSV Zwickau ein 1:2 (1:0) und sind weiter im Tabellenkeller. Yannick Deichmann (35.) hatte die Lübecker in Führung gebracht. Doch nach der Pause drehten die Zwickauer dank einer Leistungssteigerung und den Toren von Ronny König (64.) und Manfred Starke (84.) noch die Partie.

In Pascal Steinwender, Nico Rieble und Mirko Boland brachte Trainer Rolf-Martin Landerl drei neue Spieler im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen den SV Meppen, mit denen der VfB das Jahr 2020 abgeschlossen hatte. Sein Team begann schwungvoll und hatte durch Deichmann (7.) und Steinwender (12.) erste Möglichkeiten.

Anschließend bekamen die Gastgeber die Partie besser in den Griff, brachten das Tor von VfB-Schlussmann Lukas Raeder aber nur durch König einmal in Gefahr (27.). Die Führung für die Lübecker fiel nach 35 Minuten dennoch etwas überraschend: Boland spielte einen schönen Pass in den Raum, Deichmann spitzelte den Ball am herausstürzenden FSV-Keeper Johannes Brinkies vorbei ins lange Eck.

Nach der Pause übernahmen die Sachsen das Kommando und machten übten enormen Druck. Zweimal konnte Raeder noch glänzend parieren (54./62.). Doch nach 64 Minuten war auch er geschlagen, als Routinier König eine Flanke am zweiten Pfosten einköpfte. In der Schlussphase fand der Aufsteiger kaum noch Entlastung für die schwer geprüfte Defensive. Sechs Minuten vor dem Ende besiegelte Starke mit einem Flachschuss die Lübecker Niederlage.

Der VfB wartet nun seit sechs Spielen auf einen Sieg und fiel auf den 18. Platz zurück. Bereits am Mittwoch gibt es die Chance zur Wiedergutmachung. Dann kommt Waldhof Mannheim zum Nachholspiel an die Lohmühle.

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