Schlechter Ticketverkauf: Großer Preis von Italien vor unsicherer Zukunft

Neben dem Großen Preis von Deutschland steht wohl auch der italienische Grand Prix in der Formel 1 vor einer unsicheren Zukunft. "Im Vorjahr sind wir mit einem starken Minus ausgestiegen. 2018 wird das Budget nicht viel besser aussehen", sagte Angelo Sticchi Damiani, Präsident des italienischen Automobil-Verbandes ACI, am Dienstag der Gazzetta dello Sport.

Der Vertrag zwischen der Formel-1-Führung und den Betreibern des legendären Autodromo di Monza vor den Toren Mailands läuft 2019 aus. Sticchi Damiani setzt auf ein Entgegenkommen von Formel-1-Eigner Liberty Media. "Chase Carey (Formel-1-Geschäftsführer; d. Red.) hat mir gesagt, dass eine Formel 1 ohne Monza unvorstellbar wäre." Das Ferrari-Heimspiel steigt in diesem Jahr am 2. September (15.10 Uhr/RTL und Sky).

Die Lage in Italien erinnert stark an die Problematik rund um den Großen Preis von Deutschland. Mit dem diesjährigen Rennen in Hockenheim am 22. Juli lief der Vertrag mit der Formel 1 aus. Die Zukunft des traditionsreichen Grand Prix ist weiter ungewiss. Knackpunkt ist die Antrittsgage. Die Betreiber am Hockenheimring und auch am Nürburgring wollen kein finanzielles Risiko mehr für die Formel 1 eingehen.

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