Schlegel nicht zu schlagen

Die Chemnitzer Dreispringer sind eine Macht. Bei besonderen Titelkämpfen in Braunschweig holen sie beide Titel und dazu Bronze. Auch die Viertelmeiler überzeugen. Eine junge Hürdensprinterin nutzt zudem die Gunst der Stunde.

Braunschweig/Chemnitz.

Bullige Hitze um die 36 Grad Celsius, eine Geisterkulisse auf den Rängen, keine Siegerehrungen, Kampfrichter mit Mund-Nase-Schutz und diverse andere strenge Hygienemaßnahmen: Die 120. Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten werden als besondere Veranstaltung in die Sportgeschichte eingehen. Außergewöhnliche Leistungen blieben angesichts dieser Umstände, einiger prominenter Aussteiger (Krause, Dutkiewicz) und Absagen (Schwanitz, Gierisch, Klosterhalfen, Roleder, Röhler, Lückenkemper, Pinto, Harting) zwar ebenfalls die Ausnahme in Braunschweig. Doch allein die Möglichkeit, sich endlich im Wettkampf zu zeigen, entlockte vielen Startern ein dankbares Lächeln.

Aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus kamen viele Athleten aus der Region - vor allem aus zwei Trainingsgruppen. So gingen im Dreisprung wie im Vorjahr in Berlin beide Goldmedaillen nach Chemnitz. Maria Purtsa (siehe Interview) trat in die Fußstapfen von LAC-Trainingskameradin Kristin Gierisch, die wegen einer Hand-OP nicht mit von der Partie war. Mit 13,65 Metern, zwei Zentimeter unter Bestleistung, riss die gebürtige Dresdnerin den Sieg noch aus dem Feuer.

Bei den Männern ließ sich der haushohe Favorit Max Heß die Titelverteidigung nicht nehmen. Mit 16,58 Meter dominierte der 24-Jährige den Wettbewerb, der auf einem extra angefertigten Anlaufsteg stattfand. "Ich bin etwas schwer in den Wettkampf gekommen, auf dem Schwingboden musste ich mich erst einmal zurechtfinden", sagte der Europameister von 2016. Im letzten, knapp ungültigen Versuch, landete Heß noch einmal nahe der 17-Meter-Marke. "Deshalb gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Wettkampf", meinte der Chemnitzer, der bei einem seiner nächsten Starts gern die Olympianorm von 17,14 Meter abhaken würde. So weit denkt Vincenz Vogel noch nicht. In Braunschweig steuerte der 26-Jährige aber Dreisprung-Bronze für die überaus erfolgreiche Gruppe von Coach Harry Marusch bei.

Auch Trainerkollege Jörg Möckel konnte zufrieden nach Sachsen zurückfahren. Sein Schützling Marvin Schlegel (LAC) holte sich am Sonntag seinen ersten Deutschen Meistertitel über 400 Meter. In sehr guten 45,79 Sekunden rannte der 22-Jährige zum Sieg und zur persönlichen Bestzeit. "Die Olympia-Absage hat uns schon hart getroffen. Aber wir haben das dann in der Trainingsgruppe in positive Energie umgewandelt", meinte der glückliche U-23-Staffeleuropameister. Mit dem Titelgewinn im Eintracht-Stadion bleibt der Riechberger in dieser Saison ungeschlagen. Zudem setzte der junge Viertelmeiler, der Vorjahressieger Manuel Sanders (Dortmund/ 46,00) keine Chance ließ, ein Achtungszeichen auf einer einstigen Chemnitzer Paradestrecke. Uwe Jahn war 1996 der letzte Deutsche 400-Meter-Meister, der aus Chemnitz kam.

Nicht aus Sachsen kommt Corinna Schwab. Die Bayerin, die für Regensburg antritt, trainiert aber bereits seit 2018 bei Möckel. Erfolgreich. Die 21-Jährige ließ sich über die Stadionrunde ebenso nicht düpieren und gewann mit persönlicher Bestleistung von 51,72 Sekunden Gold. Auf dieses Edelmetall hatte auch Trainingspartnerin Rebekka Haase gehofft, die über 100 Meter als Saisonschnellste angereist war. Am Ende reichte es für die 27-Jährige, die für Wetzlar startet, in 11,34 Sekunden nicht ganz zum obersten Podestplatz. Lisa-Marie Kwayie (Berlin/ 11,30) war einen Tick schneller. Traurig war Haase deswegen nicht. "Ich freue mich über Silber. Nach vielen Problemen und einer langwierigen Verletzung so wiederzukommen, ist cool. Hätte mir jemand im Januar gesagt, ich werde über 100 Meter Vizemeisterin, hätte ich gesagt: 'Nehme ich sofort'", meinte die gebürtige Zschopauerin.

Gleiches gilt auch für Anne Weigold, die in Braunschweig den größten Erfolg ihrer Karriere feierte. Die 22-Jährige von der LG Mittweida legte über die 100 Meter Hürden einen Steigerungslauf hin und wurde mit Silber belohnt. Bereits im Halbfinale, in dem Vizeeuropameisterin Pamela Dutkiewicz (Wattenscheid) ins Straucheln kam und ausschied, lief Weigold mit 13,37 Sekunden persönliche Bestzeit. Im Finale nutzte die Studentin die Gunst der Stunde und setzte mit 13,31 Sekunden noch einen drauf. Nur die Mannheimerin Ricarda Lobe war in Abwesenheit der EM-Dritten Cindy Roleder, die Leipzigerin sieht Mutterfreuden entgegen, in 13,24 Sekunden noch etwas fixer.

Krause mit schweren Beinen

Eine bittere Pille musste Gesa Krause schlucken. Über 3000 Meter Hindernis gab die WM-Dritte von Silvesterlauf Trier nach etwa 2000 Metern mit muskulären Problemen auf. "Es ist für mich schwer in Worte zu fassen. Das ist natürlich erst mal eine große Enttäuschung", sagte Krause nach dem Rennen. Die 28-Jährige, die sich extra dafür stark gemacht hatte, dass auch die Mittel- und Langstrecken ins DM-Programm genommen werden und ihren sechsten Meistertitel gewinnen wollte, litt unter der Hitze und "schweren Beinen". Den Sieg holte sich die Schwarzwälderin Elena Burkard.

Das Rennen nicht beenden konnte auch Sebastian Hendel. Der Reichenbacher, der für die LG Braunschweig startet, hielt sich über 5000 Meter lange im Mittelfeld. Knapp zwei Runden vor Schluss stieg der Vogtländer jedoch aus. "Ich hatte einen Krampf im Gesäßmuskel und wollte keine schwerere Verletzung riskieren", klärte Sebastian Hendel auf. Der Fokus des 24-Jährigen liegt aber in dieser Saison auf den 10.000 Metern.

Für eine der besten Leistungen sorgte in Braunschweig Deniz Almas über 100 Meter. Der 23-Jährige vom VfL Wolfsburg, der in Leipzig trainiert, gewann in guten 10,09 Sekunden. So schnell war seit dem Rekordlauf 2014 von Julian Reus keine Deutscher Meister mehr. Der 32-jährige Routinier aus Erfurt kam am Sonnabend in 11,26 auf Rang drei ein. Der Kölner Joshua Hartmann (10,23 s) schnappte Reus Silber weg.

David Storl (Leipzig) holte sich im Kugelstoßen seinen neunten Meistertitel ab. Mäßige 20,17 Meter reichten dem gebürtigen Rochlitzer zum Sieg vor Titelverteidiger Simon Bayer (Sindelfingen/19,31 m). Bei den Frauen trat Alina Kenzel (Waiblingen) mit 17,96 Meter in die Fußstapfen von Christina Schwanitz. Die Titelverteidigerin vom LV 90 musste in Folge eines Bandscheibenvorfalls passen.

Weltmeisterin Maleika Mihambo dominierte die Weitsprung-Konkurrenz auch mit verkürztem Anlauf und holte ihren dritten Titel. Mit 16 statt 20 Schritten kam die 26-Jährige von der LG Kurpfalz, die sich nach überstandenen Rückenproblemen langsam an die Wettkämpfe herantasten möchte, auf 6,71 Meter. (tt)

Maria Purtsa - zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die Deutsche Dreisprungmeisterin vom LAC über ihr Motto, ihre Trainingsgruppe und die Sportstadt Chemnitz

Dass sie nicht nur weit, sondern auch sehr hoch springen kann, demonstrierte Maria Purtsa nach ihrem letzten, siegbringenden Satz im Dreisprung. Mit 13,65 Meter fing die LAC-Athletin die bis dahin Führende Jessie Manduka (13,57) noch ab. Danach vollführte die Psychologiestudentin riesige Freudensprünge. Mit Maria Purtsa (24) sprach Thomas Treptow.

Freie Presse: Glückwunsch! Wie fühlt es sich an, Deutsche Meisterin zu sein?

Maria Purtsa: Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, da es auch mein erster Deutscher Meistertitel ist. Nach so einem Coronajahr, in dem ich sieben Wochen auf einem Feldweg trainiert habe, ist das noch einmal etwas ganz Besonderes. Ich glaube, das Motto: ,Immer das Beste aus der Situation zu machen', hat sich bewährt. Es war richtig klasse, dass wir überhaupt so einen Wettkampfhöhepunkt hatten. Und ich glaube, es war eine sehr gelungene Meisterschaft und ein spannender Dreisprung-Wettbewerb.

Die Jahresbeste Neele Eckhardt musste beim Einspringen wegen einer Oberschenkelverletzung passen. Haben Sie da schon ein bisschen mit Gold geliebäugelt?

Nein. Als Neele mir das auch persönlich mitgeteilt hatte, da denkt man nicht an so etwas. Da wünscht man ihr gute Genesung, so viel Fairness muss sein. Zudem war ich gerade fertig mit den Anlaufkontrollen und auf den Wettkampf fokussiert. Auch mit dem Schwingboden musste ich als relativ leichte Springerin erst einmal klarkommen. Dazu kam die Hitze. Ich mag das eigentlich, und im Gegensatz zu den Jungs hatten wir sogar ein bisschen Schatten, aber es war doch extrem heiß.

Was haben Sie vor dem letzten Sprung gedacht?

Im zweiten und dritten Versuch hat sich angedeutet, dass ich was drauf habe. Aber in dem Moment habe ich einfach nur gedacht: Hab Spaß und lass dich vom Erfolg einholen. Ich war ganz bei mir. Mein Trainer Harry Marusch, der mir nach dem fünften Versuch noch einmal zwei, drei Hinweise gegeben hat, meinte auch: Du kannst das. Und wenn dir der Trainer das in die Augen sagt, dann gewinnt man Selbstvertrauen.

Welchen Anteil hat der Trainer und die Trainingsgruppe?

Man sieht einfach, der Dreisprung- Experte ist Harry Marusch. Und das habe ich schon öfter gesagt, ich bin unheimlich dankbar, dass ich seit fünf Jahren in dieser Gruppe trainieren darf. Ich genieße es total. Wir lachen viel, aber natürlich wird auch ernsthaft gearbeitet. Ich meine, es ist doch der Hammer: Chemnitz holt zweimal Gold im Dreisprung und dazu Bronze. Damit sollte sich Chemnitz auch brüsten. Wir sind eine Sportstadt - und das schon viele Jahre lang. Das ist genial.

13,60 Meter plus soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Wo soll, wo kann es hingehen?

In die Glaskugel kann ich leider nicht schauen. Aber es gibt so magische Marken, an denen man sich orientiert. Ich glaube aber, man muss, genau wie in Braunschweig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Dann wird das auch klappen. Bei den zwei ungültigen Versuchen habe ich aber auf jeden Fall gemerkt, da ist noch etwas da. Letztendlich spielen viele Faktoren eine Rolle - zum Beispiel auch die Zuschauer.

War es komisch ohne Zuschauer?

Komisch würde ich nicht sagen. Es war einfach anders, ungewohnt. Aber am Ende ist der Athlet unten und muss seine Leistung abrufen, da ist der Trainer am wichtigsten. Es sind einfach andere Zeiten, in denen es Dinge gibt, an die wir uns halten müssen.

Und wie wird jetzt gefeiert?

Ich bin schon am Samstagabend nach Hause gefahren, wo mich mein Freund mit einem alkoholfreien Sekt und einem coolen Lied empfangen hat. Dann fahren wir noch nach Dresden und werden natürlich im "Sweet Greece", im Restaurant meiner Eltern, lecker essen.

Ergebnisse

DM in Braunschweig

Männer: 100 m: 1. Almas (Wolfsburg) 10,09 s; 2. Hartmann (Köln) 10,23; 3. Reus (Erfurt) 10,26. 200 m: 1. Müller (Friedberg) 20,79 s; 2. Erewa (Bochum) 20,86; 3. Gurski (Neuwied) 20,91. 400 m: 1. Schlegel (LAC Chemnitz) 45,79 s; 2. Sanders (Dortmund) 46,00; 3. Schneider (Fürth) 46,11. 800 m: 1. Reuther (Frankfurt/M.) 1:46,97 min; 2. Kessler (Karlsruhe) 1:47,44; 3. Biederbick (Frankfurt/M.) 1:47,51. 1500 m: 1. Probst (Bochum) 3:52,47 min; 2. Abele (Hanau) 3:53,55; 3. Heinrich (Frankfurt/M.) 3:54,13. 5000 m: 1. Mohumed (Dortmund) 14:02,75 min; 2. Thorwirth (Düsseldorf) 14:05,46; 3. Orth (Regensburg) 14:06,43. 3000 m Hindernis: 1. Bebendorf (Dresden) 8:42,42 min; 2. Stegemann (Erfurt) 8:48,10; 3. Grau (Erfurt) 8:51,09. 110 m Hürden: 1. Bühler (Haslach im Kinzigtal) 13,62 s; 2. Balnuweit (Bochum) 13,77; 3. Fleischhauer (Frankfurt/M.) 13,86. 400 m Hürden: 1. Preis (Sindelfingen) 49,57 s; 2. Agyekum (Berlin) 49,78; 3. Abuaku (Frankfurt/M.) 50,50; ... 6. Elger (LAC) 52,68. Diskuswurf: 1. Prüfer (Potsdam) 62,97 m; 2. Jasinski (Bochum) 61,68; 3. Janssen (Magdeburg) 59,88; ... 5. Häßler (LV 90 Erzgebirge) 58,00. Hammerwurf: 1. Schwandke (Bad Hindelang) 70,85 m; 2. Hummel (Kulmbach) 69,53; 3. Hessling (Saarlouis) 67,05. Kugelstoß: 1. Storl (Leipzig) 20,17 m; 2. Bayer (Sindelfingen) 19,31; 3. Lukas (Idar-Oberstein) 19,15;... 6. Trinemeier (LV 90) 18,75. Speerwurf: 1. Vetter (Offenburg) 87,36 m; 2. Hofmann (Mannheim) 77,35; 3. Voigt (Gotha) 70,84. Dreisprung: 1. Heß (LAC) 16,58 m; 2. Wenzel (Potsdam) 15,95; 3. Vogel (LAC) 15,52. Weitsprung: 1. Entholzner (Passau) 7,96 m; 2. Howard (Karlsruhe) 7,70; 3. Vinken (Hamburg) 7,57; ... 9. Vogel (Chemnitz) 6,83. Hochsprung: 1. Przybylko (Leverkusen) 2,28 m; 2. Potye (München) 2,20; 3. Wagner (Dresden) 2,20. Stabhochsprung: 1. Lita Baehre (Leverkusen) 5,75 m; 2. Blech (Leverkusen) 5,50; 3. Holzdeppe (Zweibrücken) 5,50.

 

Frauen, 100 m: 1. Kwayie (Berlin) 11,30 s; 2. Haase (Wetzlar) 11,34; 3. Nippgen (Mannheim) 11,40. 200 m: 1. Wessolly (Mannheim) 23,07 s; 2. Müller (Rehlingen-Siersburg) 23,14; 3. Kwayie; 4. Haase 23,28. 400 m: 1. Schwab (Regensburg) 51,72 s; 2. Pahlitzsch (Berlin) 51,88; 3. Spelmeyer (Oldenburg) 52,14. 800 m: 1. Hering (München) 2:01,62 min; 2. Spill (Dormagen) 2:02,07; 3. Trost (München) 2:02,27. 1500 m: 1. Klein (Tübingen) 4:13,71 min; 2. Coutellier (Köln) 4:15,49; 3. Granz (Berlin) 4:15,88. 5000 m: 1. Reh (Ulm) 16:08,33 min; 2. Schöneborn (Berlin) 16:18,57; 3. Mayer (Regensburg) 16:19,00. 3000 m Hindernis:1. Burkard (Dornstetten) 9:50,31 min; 2. Meyer (Löningen) 9:59,87; 3. Thurid Gers (Berlin) 10:02,85. 100 m Hürden: 1. Lobe (Mannheim) 13,24 s; 2. Weigold (LG Mittweida) 13,31; 3. Zapalska (Paderborn) 13,33. 400 m Hürden: 1. Krafzik (Sindelfingen) 55,89 s; 2. Böhm (Düsseldorf) 56,63; 3. Hartmann (Sindelfingen) 57,26. Diskuswurf: 1. Pudenz (Potsdam) 62,30 m; 2. Vita (Neubrandenburg) 58,07; 3. Ritter (Bochum) 55,80. Hammerwurf: 1. Paesler (Leverkusen) 70,99 m; 2. Borutta (Mutterstadt) 66,20; 3. Döpke (Leverkusen) 62,99. Kugelstoß: 1. Kenzel (Waiblingen) 17,96 m; 2. Ritter (Bochum) 17,47; 3. Ogunleye (Mannheim) 16,62; 4. Schmidt (LV 90) 16,27. Speerwurf: 1. Hussong (Zweibrücken) 63,93 m; 2. Fuchs (Potsdam) 57,97; 3. Wipper (Leipzig) 55,72. Dreisprung: 1.Purtsa (Chemnitz) 13,65 m; 2. Maduka (Düsseldorf) 13,57; 3. Joyeux (Berlin). Weitsprung: 1. Mihambo (Brühl) 6,71 m; 2. Luzolo (Königstein im Taunus) 6,40; 3. Homeier (Göttingen) 6,34. Hochsprung: 1. Honsel (Bochum) 1,90 m; 2. Plaza (Köln) 1,87; 3. Jürgens (Rettenberg) 1,84. Stabhochsprung: 1. Dauber (Ulm) 4,40 m; Möllers (Leverkusen) 4,40; 3. Ryzih (Ludwigshafen) 4,30.

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