Schwanitz zieht bei EM ohne Probleme ins Finale ein

Schwanitz will zum dritten Mal Europameisterin werden

Ex-Weltmeisterin Christina Schwanitz ist bei der Leichtathletik-EM in Berlin ohne Probleme ins Kugelstoß-Finale eingezogen. Die 32-Jährige stieß in der Qualifikation im ersten Versuch 18,83 m und darf weiter auf ihr großes Ziel hoffen. Als erste deutsche Kugelstoßerin will sich Schwanitz (LV Erzgebirge) am Mittwoch im Finale (20.09 Uhr) zum dritten Mal zur Europameisterin krönen.

Auch Alina Kenzel (Waiblingen/17,46) und Sara Gambetta (Halle/17,23) qualifizierten sich direkt für das Finale. Schwanitz lag nach der Qualifikation auf Rang eins, Kenzel war Siebte, Gambetta landete auf Rang elf.

"Keine supertolle Leistung, aber es hat gereicht. Damit ist es okay", sagte Schwanitz nach ihrem Auftritt. Auf die Frage, ob sie sich nun als Favoritin sehe, sagte Schwanitz: "Ich denke schon. Das Problem ist nur, wenn man gejagt wird, ist es schwieriger, als wenn man selber jagt."

Schwanitz war gehandicapt in den Wettbewerb gegangen, nachdem sie vor zwei Wochen auf dem Weg ins Aktuelle Sportstudio in einen Autounfall verwickelt war. Vor allem eine Gehirnerschütterung und ein Schleudertrauma machten ihr zu schaffen. Bei den deutschen Meisterschaften vor zwei Wochen in Nürnberg hatte sie erstmals seit der Geburt ihrer Zwillinge und der anschließenden Babypause über 20 Meter gestoßen.

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