Schwimm-Verband verschiebt Deutsche Meisterschaften

Berlin (dpa) - Der Deutsche Schwimm-Verband hat wegen der Coronavirus-Krise weitere Veranstaltungen abgesagt und unter anderem die deutschen Meisterschaften auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die nationalen Titelkämpfe hätten eigentlich vom 30. April bis zum 3. Mai in Berlin ausgetragen werden sollen und markierten auch das Ende des Qualifikationszeitraums der Beckenschwimmer für die Olympischen Spiele in Tokio. Man werde versuchen, für diese und andere ausgesetzte Wettkämpfe Alternativtermine zu finden. «Sobald eine Durchführung als unbedenklich eingestuft werden kann, werden wir die Situation neu bewerten», heißt es in einer DSV-Mitteilung.

Der Verband hat eine Taskforce gebildet und ist bezüglich der Olympia-Qualifikation in Kontakt mit dem Weltverband Fina und dem Deutschen Olympischen Sportbund. Dabei werden Anpassungen bei den geforderten Normen und hinsichtlich der Nominierungszeiträume geprüft.

«Die aktuelle Situation ist für ganz Sportdeutschland eine bisher beispiellose Herausforderung», sagte Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen laut Mitteilung. «Der DSV möchte mit diesen Entscheidungen nicht nur die Gesundheit seiner Mitglieder und aller Beteiligten schützen, sondern ihnen auch ein vertrauenswürdiger Partner sein, Verantwortung übernehmen und seinen gesellschaftlichen Beitrag zur erfolgreichen Bewältigung der Coronavirus-Krise leisten.»


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