Segeln: Todesfall beim Volvo Ocean Race

Die vierte Etappe der Hochseeregatta Volvo Ocean Race ist von einem Todesfall überschattet worden. Wie der Veranstalter am Samstag mitteilte, ist ein Crewmitglied eines chinesischen Fischereischiffs bei einer Kollision mit dem amerikanisch-dänischen Team Vestas 11th Hour Racing ums Leben gekommen.

Der Vorfall hat sich demnach rund 50 Kilometer vor dem Etappenziel Hongkong ereignet. Vestas 11th Hour Racing, das keinen Verletzten zu beklagen hatte, alarmierte das Hong Kong Marine Rescue Coordination Center (HKMRCC). Nach Angaben des Veranstalters wurden neun Besatzungsmitglieder des chinesischen Schiffs gerettet, ein Crewmitglied verstarb nach Abtransport mit einem Rettungshubschrauber im Krankenhaus. Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.

Der Sieg auf der rund 5800 Seemeilen (etwa 10.700 km) langen Etappe von Melbourne/Australien in die chinesische Handelsmetropole ging an die Lokalmatadoren von Sun Hung Kai/Scallywag mit dem australischen Skip David Witt.

Das 13. Volvo Ocean Race wurde am 22. Oktober im spanischen Alicante gestartet. Nach insgesamt 45.000 Seemeilen und rund acht Monaten sollen die Teilnehmer den Zielhafen Den Haag erreichen.

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