Siebter Sieg im siebten Spiel: Chemnitzer FC gewinnt gegen Altglienicke

Beide Teams treffen nur per Elfmeter

Berlin. Der Rasen des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks Berlin erwies sich am Mittwochabend für den Chemnitzer FC als ein mittelhartes Pflaster. Das Team von Cheftrainer David Bergner bezwang vor 1022 Zuschauern die VSG Altglienicke 2:1 (2:1) und bleibt damit weiterhin verlustpunktfreier Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Nordost. Der Ligaprimus musste jedoch bis zum Schluss um den siebenten Saisonsieg bangen.

"Mit der Führung im Rücken haben wir in der zweiten Halbzeit exzellent verteidigt und aus dem Spiel heraus kaum etwas zugelassen. Das hat viel besser geklappt als zuletzt in Halberstadt", meinte Kapitän Dennis Grote nach der Partie. Die Himmelblauen übernahmen sofort die Initiative und wurden für ihre Bemühungen relativ zeitig belohnt. In der 11. Minute wurde Rafael Garcia im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitän Dennis Grote sicher zur Führung. Doch der Treffer hinterließ bei den Berlinern keinerlei Wirkung. In der 17. Minute musste CFC-Schlussmann Jakub Jakubov sein ganzes Können aufbieten, um gegen den Ex-Chemnitzer Benjamin Förster zu klären. In der Folgezeit nahmen sich beide Teams zwar nicht zurück, brannten aber auch kein Chancenfeuerwerk ab. In der 37. Minute wiederholten sich die Geschehnisse im Strafraum der VSG. Dieses Mal wurde Pascal Itter gefoult. Daniel Frahn hämmerte das Spielgerät zum 2:0 in die gegnerischen Maschen. Danach tauchte Tobias Müller im Strafraum der Berliner auf, verpasste das Gehäuse allerdings knapp. Der Schiedsrichter hatte offenbar viel Gefallen daran, auf den Punkt zu zeigen, und bedachte in der Schlussminute der ersten Halbzeit die Gastgeber mit einem Elfer. Förster verkürzte auf 1:2.

Der Start in die zweite Halbzeit entwickelte sich zunächst zu einer zähen Angelegenheit, der CFC hatte offenbar einen Gang nach unten geschaltet. Coach Bergner reagierte nach einer reichlichen Stunde und brachte Timo Mauer für Dejan Bozic. Für den 21-Jährigen sollte es ein ganz bitteres Spiel werden, denn in der 79. Minute musste er verletzt wieder vom Platz und wurde durch Paul Milde ersetzt. Auf dem Feld ging es unterdessen überschaubar zu. Ein letztes Berliner Aufbäumen überstand der CFC unbeschadet. "Es blieb bis zum Schluss ein sehr intensives Spiel", befand Trainer Bergner.

Bewertung des Artikels: Ø 4.3 Sterne bei 8 Bewertungen
1Kommentare
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  • 3
    1
    mathausmike
    13.09.2018

    Auch gegen solche vermeintlichen "Fußballzwerge" wie Altglienicke, muß erst einmal gewonnen werden.Vorjahres-staffelsieger Cottbus gewann im L.-Jahn-Sportpark auch nur 2:0.
    7 Siege bedeuten einen fulminanten Start und dieses mit einer fast völlig neuen Mannschaft!



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