SK Gaming startet Performance-Programm für E-Sportler

SK Gaming arbeitet an einem nachhaltigen Performance-Konzept für ihre E-Sportler. Mit an Bord ist auch der ehemalige Athletiktrainer der Fußball-Nationalmannschaft.

Köln (dpa) - Die E-Sport-Organisation SK Gaming hat mit der Magenta Facility einen zentralen Anlaufpunkt für E-Sportler in Köln geschaffen. Mit an Bord sind als Partner auch der 1. FC Köln und die Deutsche Sporthochschule Köln.

Angebunden an die Büros der Organisation können die Profi- und Nachwuchsspieler am Kölner Standort ihre mentale und ihre physische Leistungsfähigkeit trainieren. Teil dieses Konzepts ist auch der Athletiktrainer Benjamin Kugel (39), der auch mehrere Jahre die deutsche Fußball-Nationalmannschaft betreute.

Kugel erstellt für die Profi- und Nachwuchssportler Trainingspläne, die an die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst sind. So gelten für Spieler in Single-Player-Titel FIFA grundsätzlich andere Voraussetzungen als für die Teamkollegen in League of Legends.

Da nicht alle Spieler von SK Gaming in Köln ansässig sind, überwachen die Coaches vor Ort ebenfalls die Einhaltung der Trainingspläne. Zusätzlich wird alles in einer App dokumentiert.

«Ein großes Augenmerk liegt auch auf dem sozialen Auftrag» sagt Kugel. Die Athleten von SK Gaming und anderen E-Sport-Organisationen hätten eine Vorbildfunktion für viele Heranwachsende - nicht nur im virtuellen Wettkampf, sondern auch abseits des E-Sport.

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