Skeleton: Keisinger überzeugt als Fünfter - Tregubow gewinnt

Die deutschen Skeleton-Männer haben zum Auftakt der WM-Saison das Podest verpasst. Beim Weltcup im lettischen Sigulda gewann der Olympia-Zweite Nikita Tregubow aus Russland vor dem lettischen Rekordweltmeister Martins Dukurs und Olympiasieger Yun Sung Bin (Südkorea). Bester Deutscher war überraschend Debütant Felix Keisinger (Königssee), der als Fünfter überzeugte.

Alexander Gassner (Winterberg) wurde Siebter, einen Rang dahinter schloss Vizeweltmeister Axel Jungk (Oberbärenburg) ab. Das deutsche Trio fuhr um jeweils etwa eine halbe Sekunde am Podest vorbei. Beim nächsten Weltcup am kommenden Wochenende in Winterberg sollten die Medaillenchancen der Deutschen deutlich besser stehen.

Der einstige Seriensieger Dukurs verpasste den erwarteten Erfolg auf seiner Hausbahn, bei den Winterspielen im Februar hatte er allerdings schon eine weitaus schmerzhaftere Niederlage erlitten. Der fünfmalige Weltmeister, achtmalige Gesamtweltcupsieger und neunmalige Europameister gewann auch in Pyeongchang nicht seine erste olympische Goldmedaille, schlimmer noch: Er verpasste sogar das Podest.

Die Deutschen waren mit leisen Medaillenhoffnungen nach Südkorea gekommen, letztlich war Jungk als Siebter aber bester Starter des BSD. Die Männer standen damit klar im Schatten der deutschen Frauen, für die Jacqueline Lölling (Winterberg) die Silbermedaille holte. Lölling und Co. starten in Sigulda am Sonntag in die neue Saison.

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