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Kurz vor WM-Anpfiff wächst die Sorge um einen reibungslosen Ablauf der Fußballweltmeisterschaft in Mexiko. Radikale Lehrer nutzen die internationale Aufmerksamkeit für ihren Protest.
Wenige Tage vor dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft hat die Polizei bei Lehrerprotesten in Mexiko-Stadt Sprengstoff sichergestellt. In einem Bus von anreisenden Demonstranten seien 59 Sprengsätze entdeckt worden, teilte das Innenministerium mit.
"Wir befürworten friedliche Demonstrationen, aber die Bevölkerung darf durch den Einsatz von Sprengkörpern bei Protesten nicht gefährdet werden", sagte der Staatssekretär für Menschenrechte im Innenministerium, Arturo Medina.
Proteste seit mehreren Tagen
Seit Tagen demonstrieren radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform. Sie blockieren Hauptstraßen in Mexiko-Stadt und haben im historischen Zentrum der Hauptstadt ein Zeltlager errichtet.
In der vergangenen Woche kam es bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mit einem Konzert und dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika wird am Donnerstag die Fußball-WM in Mexiko-Stadt eröffnet. (dpa)





