Steinbach erhält Goldene Sportpyramide

Klaus Steinbach erhält in diesem Jahr die Goldene Sportpyramide für sein Lebenswerk. Der frühere Weltklasse-Schwimmer und Sportfunktionär wird am 17. September bei der Gala der Stiftung Deutsche Sporthilfe im PalaisPopulaire in Berlin geehrt.

"Prof. Dr. Klaus Steinbach hat nicht nur als Leistungssportler große Erfolge gefeiert, sondern den Olympischen Sport in Deutschland auch nach seiner aktiven Karriere maßgeblich geprägt und mitgestaltet", begründete Sporthilfe-Chef Michael Ilgner die Wahl.

Als Schwimmer hatte der heute 64-jährige Steinbach an den Olympischen Spielen 1972 in München und 1976 in Montreal teilgenommen und je eine Silber- und Bronzemedaille gewonnen. Auf seinem Konto stehen zudem sechs WM-Medaillen. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere schloss Steinbach ein Medizinstudium ab, ehe er in die Sportpolitik wechselte. 1997 rückte er in das Präsidium des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) auf, fünf Jahre später wurde er zum NOK-Präsidenten gewählt.

Steinbach führte das NOK in die Fusion mit dem Deutschen Sportbund (DSB) zu dem am 20. Mai 2006 gegründeten DOSB. Bei den Spielen 2000 in Sydney, 2004 in Athen sowie 2006 in Turin führte er die deutsche Olympiamannschaft als Chef de Mission. Steinbach ist noch heute in zahlreichen Ehrenämtern für den Sport aktiv.

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