Stich als sechster Deutscher in Hall of Fame aufgenommen

Als sechster deutscher Tennisspieler ist Doppel-Olympiasieger Michael Stich am Samstag in Newport/Rhode Island in die Hall of Fame aufgenommen worden. Der 49-Jährige zeigte sich bei den Feierlichkeiten emotional: "Es sind diese speziellen Momente und Anlässe, an die ich mehr erinnere als an die Ergebnisse, die ich erzielt habe", sagte Stich.

Der Wimbledonsieger von 1991, der im Finale damals Boris Becker besiegte, gewann 18 ATP-Turniere und kletterte 1993 in der Weltrangliste zwischenzeitlich bis auf den zweiten Platz.

Stich war für die Ehrung eigens in die USA gereist. Bereits am Sonntagnachmittag wird er pünktlich zum Beginn des Rothenbaum-Turniers, bei dem er letztmals als Turnierdirektor fungiert, wieder in Hamburg zurückerwartet.

Vor Stich waren bereits Becker, Steffi Graf, Gottfried von Cramm, Hilde Sperling und Hans Nüsslein in die Hall of Fame aufgenommen worden. Zusammen mit dem Hamburger Stich wurde auch der Tschechin Helena Sukova, 14-malige Grand-Slam-Siegerin im Doppel, die Ehre zu Teil.

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